Landesvertretertagung 2012

Bis hierher… und jetzt macht Ihr weiter

Vier Jahre währte die Amtszeit des Landesvorstandes der Männerarbeit. Im Wahljahr der Presbyterien wählte auch die Landesvertretertagung am 23. November in Haus Düsse elf Engagierte für Vorstandsarbeit der Männerarbeit in Westfalen. Das Wahlergebnis war eindeutig. Einstimmig wurde Dr. Helmut Eiteneyer als Vorsitzender in seinem Amt bestätigt. Bernd Müller, Manfred Coerdt, Rainer Labie wurden als Stellvertreter gewählt. Die Bezirke Hellweg, Münsterland, Ruhrgebiet, Ostwestfalen und Südwestfalen entsenden je einen aus ihren Kreisen gewählten Vertreter in den Landesvorstand. Herbert Otterstein (Ruhrgebiet), Reinhard Müller (Hellweg), Jürgen Kordts (Münsterland), Werner Unverzagt (Südwestfalen) und Heinz Liedeker (Ostwestfalen) vertreten für die nächsten vier Jahre ihre Bezirke im ehrenamtlichen Gremium der Männerarbeit. Auch Vertreter aus den neuen Handlungsfeldern waren bei dieser Wahl als Delegierte berufen und werden in Zukunft die Männerarbeit im Vorstand bereichern. Dr. Holger Gemba vertritt die neuen Zielgruppen und Jörg Wetjen wird das Arbeitsfeld Vater-Kind-Arbeit repräsentieren. Als zuständiger Dezernent im Landeskirchenamt gehört auch Vizepräsident Albert Henz zum Landesvorstand.
Nach aktiver und langjähriger Tätigkeit wurden Gerd Knuth, Wilhelm Pollheide und Hajo Trux in einem Gottesdienst gedankt. Dr. Eiteneyer und Landesmännerpfarrer Dieter Rothardt blickten in ihrem Bericht auf die Arbeit der vergangenen Jahre zurück – die Umgestaltung der Struktur des Instituts für Kirche und Gesellschaft war ein großes Aufgabenfeld. „Bis hierher… haben wir gemeinsam die Männerarbeit gestaltet.“, so Dr. Eiteneyer, „nun wird die Verantwortung neu verteilt“. Allen, die verantwortlich Männerarbeit in Westfalen Ehrenamtlich und nebenamtlich gestalten, danken wir für ihr Engagement und wünschen viel Erfolg und Gottes Segen für ihre Arbeit. Der Impuls „Der Demografische Wandel und die damit verbundenen Herausforderungen an Kirche, Gemeinde und Männerarbeit“, von Jörg Awiszio (Gelsenkirchen), warf einen ersten Blick auf ein Thema, dass die Männerarbeit auch durch ihren neuen Referenten Marcel Temme, der im Januar in der Geschäftstellte neu beginnt und die Region Südwestfalen mit Jürgen Haas gemeinsam begleiten wird, im neuen Jahr neben der Hauptvorlage Familien heute die Männerarbeit begleiten wird. „Kirche muss bei den Netzwerkbildungen im Alter die Ansprüche der Älter werdenden mitbedenken“, so der Diakon.

Der Demografische Wandel

Den Vortrag von Jörg Awiszio zum Thema
"Der Demografische Wandel und die damit verbundenen Herausforderungen an Kirche, Gemeinde und Männerarbeit"
finden Sie hier.