Prüft aber alles und das Gute behaltet

 

 

Unter der Überschrift: den Geist löscht nicht aus, die Weissagung verachtet nicht, prüft aber alles und das Gute behaltet fand in diesem Jahr unser dreitägiges Seminar statt. Da wir in den vergangenen Jahren in der ev. Akademie in Hofgeismar immer ein hervorragendes Quartier mit gutem Essen und einer tollen Betreuung gefunden haben, war Hofgeismar auch diesmal unser Ziel. Wir verbrachten vom 03. bis zum 05. Oktober interessante und anregende Tage. Am 03.10. waren wir am Nachmittag in Kassel in den Grimmwelten. Dort erfuhren wir, bei einer kompetenten Führung, dass die Geschwister Grimm nicht nur Märchen gesammelt haben. Sie haben durch das Erstellen eines Deutschen Wörterbuches maßgeblich zu unser heutigen Sprache beigetragen. Der Donnerstag gehörte ganz dem Seminarthema. Am Vormittag haben wir durch PowerPoint-Präsentation, Gruppenarbeit und Diskussion das Thema aus weltlicher Sicht beleuchtet. Am Nachmittag wurde das Thema von der geistlichen Warte aus bearbeitet. Der abendliche Film, in dem ein Koreakriegsveteran, dessen Weltbild von rassistischen Vorurteilen geprägt ist, letztendlich zum Freund und Beschützer seiner vietnamesischen Nachbarn wird, regte zur intensiven Diskussion an. Dem Besuch einer Straußenfarm, und einer Führung durch die ehemalige Wasserburg und das dazugehörige Heimatmuseum in Wülmersen gehörte der Freitagvormittag. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in einer nahen Gaststätte traten wir den Heimweg an.

Wilfried Merchel 28.10.2

Mit dem Rad nach Norddeich

Das langjährige Mitglied des Männerkreises Walter F. machte in den vergangenen Jahren immer wieder einmal den Vorschlag mit dem Fahrrad nach Norddeich zu fahren. Aus den verschiedensten Gründen (Termin, Teilnehmerzahl) kam diese Tour nie zustande. Nun bot sich eine Fahrt mit einem historischen Zug von Recklinghausen nach Norddeich an, diese wurde geplant und acht Männern fuhren mit. Um unser Mitglied Walter F. nicht zu entäuschen, haben zwei unserer Männer ein Fahrrad (wenn auch klein) besorgt. Dieses wurde nach Antritt der Fahrt feierlich überreicht und ein Schluck „Kettenöl“ vervollständigte das Zeremoniell. Das Rad war uns steter Begleiter auf der gesamten Fahrt. Um 06:00 Uhr Morgens ging es vom Recklighausener Bahnhof los. Eine alte E-Lok zog den historischen Zug bis Münster. Dort wurde die E-Lok durch eine imposante Dampflok abgeöst. Mit mehreren Halten – Fotohalt, Wasserauffüllen durch die Feuerwehr – ging es nach Norddeich. Ein Fährschiff brachte uns von dort zur Insel Norderney. Vier Stunden Aufenthalt verbrachten wir mit Mittagessen, bummeln und einem Kaffee. Anschließeng ging es mit der Fähre und „unserer“ Lok auf gleichem Weg zurück. Ankunft Recklinghausen 23:30 Uhr. Das war ein lager aber sehr schöner Tag. Die Errinnerung wird uns in Gedanken noch lange auf diese Reise schicken.

Wilfried Merchel 08.08.2018