Bezirksmännertag 2019

Der nächste Bezirksmännertag findet am 09. März 2019 in Dortmund statt.

Was ist eigentlich evangelisch? - Bezirksmännertag 2017

Reformatorisches Erbe in einer veränderten Welt

Bezirksmännertag 2017 in Dortmund, 11. März 2017

In Jahr 20 17drehte sich sehr vieles um den 500. Jahrestag des Anschlags der 95 Thesen gegen den Handel mit den Ablassbriefen durch Martin Luther am 31. Oktober 1517 in Wittenberg. In Folge u. a. dieser Ereignisse spaltete sich die abendländische Kirche und kam es schließlich zur Gründung der Evangelischen Kirche. Heutzutage aber ist der Öffentlichkeit gar nicht immer so klar, worin sich evangelische und katholische Kirche noch voneinander unterscheiden. Oft werden diese beiden großen christlichen Kirchen im Zusammenhang gesehen. Was aber macht die evangelische Kirche heutzutage unverwechselbar und wodurch unterscheidet sie sich erkennbar von der katholischen Kirche? Welche Rolle spielt dabei das reformatorische Erbe Luthers und seiner Mitstreiterinnen und Mitstreiter? Mit dieser wichtigen Frage beschäftigte sich der Bezirksmännertag 2017. Professor Dr. Okko Herlyn, Professor für Ethik an der Ev. Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, der auch als Kabarettist tätig ist, hielt den Vortrag und gab im Nachmittag auch seine humoristische Meinung kund.

Hier finden sie den Vortrag von Prof. Herlyn: Was ist eigentlich evangelisch?

02/02/17

Bezirksmännertag 2017 fragt nach dem reformatorischen Erbe in einer veränderten Welt

Professor Dr. Okko Herlyn sagt als Referent für den 11. März zu.

Unter dem Titel: "Was ist eigentlich evangelisch? Reformatorisches Erbe in einer veränderten Welt" findet in am 11. März in der Ev. St. Mariengemeinde Dortmund der diesjährige Bezirksmännertag statt. Die Veranstaltung beginnt mit einem Gottesdienst unter der Leitung von Bezirksmännerpfarrer Bernd Naumann und Landesmännerpfarrer Martin Treichel. Für den Hauptvortrag hat in der Zwischenzeit der Pfarrer und Sozialethiker Professor Dr. Okko Herlyn aus Duisburg zugesagt.

Der Flyer für die Veranstaltung wird demnächst veröffentlicht und auf dieser Seite als Download angeboten.

(RH)

09/27/16

Ja zur Flüchtlingsarbeit in Westfalen

Sehr sachliche Debatte beim Bezirksmännertag in Günnigfeld am 12. März.

 Zum zweiten Mal fand der Bezirksmännertag der Männerarbeit Ruhrgebiet in Wattenscheid – Günnigfeld statt. Dieses Jahr hatte sich der Bezirksvorstand ein derzeit heiß diskutiertes Thema ausgesucht: es ging um die Herausforderungen durch die hohen Flüchtlingszahlen für die Kirche und für die Männerarbeit.

 Bezirksmännerpfarrer Bernd Naumann ging in seiner Predigt vom biblischen Befund aus und fand ein eindeutiges Ergebnis. Im jüngsten Gericht würden alle Frauen und Männer, die Fremde nicht aufnehmen ein vernichtendes Urteil erhalten. Naumann verglich auch die Situation der heutigen Flüchtlinge mit den Flüchtlingen, die nach dem 2. Weltkrieg aus dem Osten flüchten mussten.

 Elisa Rheinheimer-Chabbi, Journalistin von der Zeitung Publik Forum, gab im ersten Vortrag einen Einblick in die schwierige Situation, die Flüchtlinge häufig vorfinden. Sie sollen sich integrieren, sind auch motiviert, das zu tun, dürfen aber z.B. mehrere Monate nicht arbeiten.

Martin Heider schließlich, der Beauftragte für die Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit, beschrieb in einem weiteren Vortrag das hohe finanzielle und personelle Engagement der Ev. Kirche von Westfalen in der Flüchtlingsarbeit.

Zu beiden Vorträgen gab es zahlreiche Wortbeiträge durch die ca. 90 anwesenden Männer und Frauen, die sich aber in einer Aussage zusammenfassen lassen: Ja zur Arbeit mit Flüchtlingen und – bei allen berechtigten Sorgen - ein grundsätzliches Willkommen.

Der Bezirksvorsitzende Heinrich Hangebrauck lud am Ende bereits zum nächsten Bezirksmännertag ein, der am 11. März 2017 stattfindet.

(RH)

02/02/17

Bezirksmännertag 2017 fragt nach dem reformatorischen Erbe in einer veränderten Welt

Professor Dr. Okko Herlyn sagt als Referent für den 11. März zu.

Unter dem Titel: "Was ist eigentlich evangelisch? Reformatorisches Erbe in einer veränderten Welt" findet in am 11. März in der Ev. St. Mariengemeinde Dortmund der diesjährige Bezirksmännertag statt. Die Veranstaltung beginnt mit einem Gottesdienst unter der Leitung von Bezirksmännerpfarrer Bernd Naumann und Landesmännerpfarrer Martin Treichel. Für den Hauptvortrag hat in der Zwischenzeit der Pfarrer und Sozialethiker Professor Dr. Okko Herlyn aus Duisburg zugesagt.

Der Flyer für die Veranstaltung wird demnächst veröffentlicht und auf dieser Seite als Download angeboten.

(RH)

02/10/16

Bezirksmännertag 2016

Ich bin eine Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen

Aktuelle Herausforderungen für die Kirche und die Männerarbeit in Zeiten zunehmender Flüchtlingszahlen

Für Samstag den 12. März 2016 laden wir alle in der Männerarbeit engagierten Männer (mit ihren Frauen), sowie alle Interessierte nach Wattenscheid-Günnigfeld zum Bezirksmännertag im Ruhrgebiet ein. Als Referierende konnten für Frau Elisa Rheinheimer-Chabbi von der Zeitschrift Publik-Forum und Pfr. Martin Heider, den Beauftragten der Evangelischen Kirche von Westfalen für die Beratung von Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit, gewinnen.

Alle wichtigen Informationen und das Programm finden sie hier: Bezirksmännertag

Wir freuen uns aus Sie!
Der Bezirksvorstand der Männerarbeit im Ruhrgebiet

Bezirksmännertag 2015

Am 7. März eröffnete der Bezirksmännerpfarrer Bernd Naumann den Bezirksmännertag 2015 in der Christuskirche zu Günnigfeld. Heinrich Hangebrauck, kommissarischer Bezirksvorstandsvorsitzender der Evangelischen Männerarbeit im Ruhrgebiet, eröffnete den zweiten Teil des Bezirksmännertages im Wichernhaus mit einer Begrüßung und einer Gedenkminute für den verstorbenen Bezirksvorstandsvorsitzenden Jürgen Schnier. Es schlossen sich Grußworte des Stellvertretenden Superintendenten des Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid Dieter Heisig, sowie des Bezirksbürgermeisters von Bochum-Wattenscheid Manfred Molszich an.

 "Von der Pflicht zum Ungehorsam. Wie politisch darf Kirche sein?" war der Vortrag von Dr. Horst Hoffmann, Pfarrer am Berufskolleg Herne, überschrieben, der den Vormittag abrundete. "Wenn wir von Johannes Calvin und Karl Barth den Auftrag zum prophetischen Wächterdienst der Kirche hören, dann ist zunächst selbstkritisch zu fra-gen, ob die Kirche in den letzten Jahren diesem Auftrag genügt hat. Wie kann es sein, dass so wenige Menschen immer reicher werden, während gleichzeitig immer mehr Menschen verarmen, was sowohl weltweit gilt als auch für unsere eigene Gesellschaft unbestreitbar zutrifft? Wie kann es sein, dass die Frage militärischer Gewaltanwendung immer selbstverständlicher bejaht wird und der Kriegszustand in Europa und in anderen Teilen der Welt immer alltäglicher wird, ohne den massiven Widerspruch der Kirche heraufzubeschwören? Wie kann es sein, dass sich in der Flüchtlingsfrage eine immer unmenschlichere Politik durchgesetzt hat, ohne dass die Kirche dem wirksam wider-standen hat? Wie kann es sein, dass rechtsradikale Gruppen ihr Unwesen treiben kön-nen, ohne auf nennenswerten Widerspruch der Christengemeinde zu stoßen? Die Kirche hat den prophetischen Wächterdienst und den politischen Auftrag in den letzten Jahren nicht in ausreichendem Maße wahrgenommen. Eine Kirche allerdings, die, während die Welt brennt, hauptsächlich mit sich selbst beschäftigt ist, hat der Welt dann eben auch nichts mehr zu sagen", faste er das Thema zusammen. Den ganzen Vortrag finden sie hier.

Am Nachmittag moderierte Jonny Bruhn Tripp ein Gespräch zwischen Industrie- und Sozialpfarrer Dieter Heisig und Ulrich Fehling von Amnesty International zum Thema "Stolpersteine - Herausforderungen und Grenzen des politischen Engagements von Kirche".

Den Flyer zur Veranstaltung finden sie hier.

Bezirksmännertag 2013

Am 16. März eröffnete der Bezirksmännerpfarrer Herbert Otterstein den
Bezirksmännertag 2013 in der Kreuzkirche in Herne. "Bei unserem täglichen
und alltäglichen Ringen um Toleranz müssen wir unseren Blick stets auf Jesus
Christus lenken", so Otterstein in seiner Predigt.
Heinrich Hangebrauck, kommissarischer Bezirksvorstandsvorsitzender der
Evangelischen Männerarbeit im Ruhrgebiet, eröffnete den zweiten Teil des
Bezirksmännertages im Ludwig-Steil-Haus. Der Vormittag stand dann unter
dem Thema "Hier steh ich nun und kann nicht anders – Toleranz und ihre Grenzen" mit dem Impuls von Prof. Dr. Günter Brakelmann, Sozialethiker und Theologe.
"Religionsgeschichte ist keine Frage der Wahrheit, sondern immer verwoben mit politischen Vernetzungen", sagte Brakelmann in Bezug auf Luthers Blick auf Toleranz. In den gesamten Schriften Luthers gibt es den Begriff Toleranz nicht – davon abzuleiten, dass Luther das, was Toleranz bedeutet, nicht kannte, sei eine falsche Schlussfolgerung. Auch die Menschenrechte waren noch nicht formuliert, und es gab sie dennoch. "Manchmal ist der Fortschritt eine Schnecke" sagte Brakelmann mit Blick auf die Geschichte des Christentums. Gerade in Bezug auf Toleranz in der Geschichte des Christentums gäbe in den vergangenen Jahren gute Entwicklungen.
Am Nachmittag wurde Toleranz im Kontext von „Familien heute“ diskutiert. Dr. Kristin Junga und Ralf Höffken, die Referenten der Männerarbeit im Ruhrgebiet, sprachen mit Markus Gutfleisch, Pressesprecher der Ökumenischen Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche e.V. und Gabriele Heimann-Pleger, Lehrerin an der Evangelischen Gesamtschule Gelsenkirchen-Bismarck. Sie
arbeiten an verschiedenen Stellen für und mit Familien heute und stellten ihre Perspektive vor. "Ein Drittel der Jugendlichen an unserer Schule leben bei Alleinerziehenden – meist Müttern. Unter Schülerinnen und Schülern ist das toleriert, wenn Eltern sich trennen, weil es alltäglich ist. Je älter Jugendliche werden, umso stärker stört es sie", berichtet die Lehrerin aus ihrer Arbeit. Viele Projekte an der Schule versuchen Sozialkompetenz von Beginn an in allen
Fächern mit zu unterrichten. Auch ein dreiwöchiges Sozialpflichtpraktikum unterstützt diesen Anspruch.
Gutfleisch ist seit 35 Jahren aktiv in der Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche e.V. und begrüßt die Entwicklungen derzeit. Dass Schwule und Lesben heute auch bei den Kirchen weitgehend "aus dem Schrank" kommen dürfen, sei ein großer Erfolg für eine lebendige, bereichernde Vielfalt, die Kirchen auch als Geschenk annehmen müssten.
Sebastian Kania, Erzieher im Anerkennungsjahr im Familienzentrum Wanner Dreieck in Herne und Kinderteamer der Vater-Kind-Agentur berichtete ebenfalls aus seiner Arbeit als männlicher Erzieher. Sein Interview ist in der April Ausgabe von Männerarbeit aktuell abgedruckt und auch in der Zeitung Unsere Kirche erschienen. Lesen Sie seine Antworten hier.

Den Einladungsflyer zur Veranstaltung finden Sie hier.

Bezirksmännertag 2012 in Herne

Zum Bezirksmännertag 2012 am Samstag, den 10. März 2012, waren alle Männer und Frauen Männervereine und Männerdienste der Männerarbeit der Evangelischen Kirche im Bezirk Ruhrgebiet nach Herne eingeladen.

Nach dem Gottesdienst in der Kreuzkirche stand der Vormittag im Ludwig-Steil-Gemeindehaus unter dem Thema "Perspektiven der Demokratie in einer globalisierten Welt". Michelle Müntefering, stellvertretende Parteivorsitzende der SPD im Rat der Stadt Herne, ist gerade dabei, für den Bundestag zu kandidieren. Sie ist nah dran an dem Thema Perspektiven der Demokratie und mit dem Geburtsjahr 1980 ein Kind der Globalisierung. Am Nachmittag diskutierten die neuen Referenten der Männerarbeit Dr. Kristin Junga (IKG) und Jonny Bruhn-Tripp (VKK Dortmund) im Podium mit Gästen über die Auswirkungen der Globalisierung auf die Lebenswelten vor Ort diskutieren.

Programm
10.00 Uhr Gottesdienst in der Kreuzkirche Herne (Bezirksmännerpfarrer Herbert Otterstein)
11.15 Uhr Begrüßung im Ludwig-Steil-Haus
11.30 Uhr "Perspektiven der Demokratie in einer globalisierten Welt" (Referat und Aussprache) Referentin: Michelle Müntefering, SPD der Stadt Herne
13.00 Uhr Gemeinsames Mittagessen
14.00 Uhr Auswirkungen der Globalisierung auf die Erlebenswelten vor Ort Podium mit Michelle Müntefering (SPD, Rat der Stadt Herne), Markus Heißler (Eine Welt Zentrum Herne), Dr. Jürgen Born (IKG), Herbert Otterstein (Pfarrer Herne)
Moderation: Jonny Bruhn-Tripp (VKK-Dortmund), Dr. Kristin Junga (IKG)
15.00 Uhr Kaffeetrinken und Abschluss

Weitere Informationen finden Sie hier.

Bilder vom Bezirksmännertag

 

 

 

 

 

 

Rege Unterhaltung auch in der Pause

Männer in der Küche

Den Gästen nur das Beste

Podiumsdiskussion

 

engagierte Redner

Kontroverse Debatten ...

... mit aufmerksamem Publikum