Männerarbeit Aktuell im Gesrpäch mit Direktor Makuschinskij

Männerarbeit aktuell im Gespräch mit Wjatscheslaw Makuschinskij, Direktor des Kinderzentrums Nadeshda in Belarus.

„Slawa“ Makuschinskij ist seit 1993 Direktor des Rehabilitations – und Erholungskinderzentrums Nadeshda in Weißrussland für Kinder und Jugendliche, die sich von den Folgen der Atomkatastrophe von Tschernobyl erholen. Er ist 57 Jahre alt, verheiratet, hat zwei Kinder und zwei Enkelkinder.

 

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(Übersetzung: Alexandra Supron)

 

 

Perspektiven für internationale Partnerschaft

18. Westfälisch-weißrussische Woche der Freundschaft

Die westfälische Männerarbeit im Institut für Kirche und Gesellschaft unterstützt seit seinem Beginn Anfang der 1990er Jahr das Erholungs- und Bildungszentrum Nadeshda in Weißrussland, das sich um Kinder und Jugendliche aus der Tschernobylregion kümmert. Neben regelmäßigen Arbeitseinsätzen, Gedenkveranstaltungen und pädagogischen Projekten, bildet seit dem Jahr 2000 die westfälisch-weißrussische Begegnungswoche eine wichtige Säule dieser Partnerschaft.

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Ralf Höffken, Referent im Institut für Kirche und Gesellschaft, zuständig für die Planung und Organisation der Woche, zog eine positive Bilanz: „Ich baue auf einen weiteren fruchtbaren Austausch, so wie er sich schon in den fast dreißig Jahren unserer Partnerschaft entwickelt hat.“

Björn Rode (Text und Foto)

Neuer Flyer für Nadeshda und den SEM

Die westfälische Männerarbeit unterstützt das Erholungs- und Bildungszentrum Nadeshda von Beginn an. Ein Teil dieser Unterstützung wird über den Sozialdienst evnagelischer Männer e.V. (kurz SEM) organisiert. Er ist Partner für Projekte und Arbeitseinsätze und über diesen ist die Männerarbeit Teilhaber am Zentrum in Weissrussland.
Der neue Flyer fasst die Bedeutung des Projektes und des SEM zusammen und gibt Einblicke in das Engagement der Männerarbeit. Mit diesem möchten wir auch für Unterstützung unserer Arbeit werben, zum Beipspiel in dem man Mitglied im Sozialdienst evangelischer Männer e.V. wird (Mitgliedsbeitrag 30,- € jährlich, Infos im Flyer). Die digitale Version des Flyers finden sie hier im Download. Falls sie diesen in gedruckter Form haben möchten, senden wir ihnen gerne die gewünschte Anzahl zu. Einfach eine Mail an: bjoern.rode@kircheundgesellschaft.de

Flyer als Download

Abschluss des Projektes "Solarsolidarität"

Mit der Erföffnung der Photovoltaikanlage des Erholungszentrums Nadeshda am 28. September endet auch unser Projekt "Solarsolidarität mit Tschernobylkindern". In der Zeitschrift "photovoltaik"ist ein ausführlicher Artikel hierüber erschienen, der den erfolgreichen Abschluss dokumentiert. Auf einem der Fotos sieht man auch den Kollegen Hartmeier, der für uns an der Eröffnungsveranstaltung teilgenommen hat. Allen, die sich an dem Projekt beteiligt haben, möchte wir noch mal - auch im Namen der Direktion des Kinderzentrums - noch einmal herzlich danken. Zum Artikel

05/05/17

Keine Illusion: Inklusion im Kinderzentrum Nadeshda

8. Phase des Förder- programm Belarus startete in Minsk

Vom 10. bis zum 11. April fand in der Internationalen Bildungs - und Begegnungsstätte Johannes-Rau in Minsk/Belarus die Auftaktkonferenz zur 8. Phase des Förderprogramms Belarus statt. In dieser 8. Phase, die bis 2019 laufen wird werden wieder 23 Projekte durch das deutsche Bundesministerium für Entwicklung und wirtschaftliche Zusammenarbeit gefördert. Sämtliche Projekte finden in deutsch-Belarussischer Partnerschaft statt.
Auch der eng mit der Männerarbeit verwobene "Sozialdienst evangelischer Männer" e.V. ist in Zusammenarbeit mit der Partnerorganisation - dem Erholungskinderzentrum Nadeshda - wieder mit einem Projekt vertreten. Bei diesem Projekt geht es darum, im Kinderzentrum ein modellhaftes Umfeld für Inklusion zu schaffen. Dies hat mit der Erweiterung der Zielgruppen im Kinderzentrum zu tun.

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(RH) Kontakt Ralf Höffken Foto: Kinderzentrum Nadeshda

 

 

09/08/16

Erneuerbare Energien auf dem Vormarsch. Studienreise in das Kinderzentrum Nadeshda im Mai

„Aktualität der Folgen der Tschernobyl-Katastrophe nach 30 Jahren. Entwicklung der erneuerbaren Energien in der Republik Belarus“ - das war das Thema der 17. Ökologischen Woche des Fachbereiches Männer, Familie, Ehrenamt, die vom 18. – 25. Mai im Kinderzentrum Nadeshda in Belarus stattfand. 23 Männer und Frauen, größtenteils aus Westfalen erlebten ein Programm, das sich neben dem Gedenken an die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl besonders mit dem Stand der erneuerbaren Energien in Weißrussland beschäftigte. Verschiedene Projekte mit Wind-, Holz und Wasserkraftenergie wurden besichtigt, die zumeist in kleineren Städten erfolgreich Ertrag bringen. Trotzdem wurde auch deutlich, dass die Gewinnung von Strom und Wasser durch erneuerbare Energien in Weißrussland noch in den Anfängen steht. Vieles ist noch zu tun.

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Solarsolidarität mit Tschernobyl-Kindern

Kinderzentrum Nadeshda auf dem Weg zur 100%igen Energieselbstversorgung

Im 30. Jahr der Tschernobylkatastrophe setzt das Projekt ein passendes Zeichen: Das Erholungskinderzentrum Nadeshda für die Kinder und Jugendlichen, die unter den Spätfolgen der Atomkatastrophe leiden müssen, wird den Strom zukünftig hundertprozentig aus erneuerbaren Energien gewinnen. Das Kinderzentrum, das von der Männerarbeit Westfalen seit über 20 Jahren unterstützt und gefördert wird, ist schon länger ein Energiepionier in der Republik Belarus. Bereits vor 10 Jahren wurden ein Holzkessel und thermische Solaranlagen installiert, um Wärme aus Holz und Sonne zu produzieren.
Nun steht ein neues großes Projekt an: Ziel ist es, auf einem Grundstück im naheliegenden Dorf Ilja eine PV-Freiflächenanlage mit einer Leistung von 600kW zu bauen. Damit kann sich Nadeshda zu 100 % selbst mit Strom versorgen und erhält durch die Einspeisung in das belarussische Netz auch noch eine immense Einnahmequelle. Die Genehmigungen für die Anlage liegen bereits vor. Die Kosten für den ersten Abschnitt liegen bei 260.000 Euro. Mit vereinten Kräften sind die internationalen Partner derzeit damit beschäftigt, diese Summe zu beschaffen. Jede Spende ist willkommen!
Mit diesem Projekt wollen Nadeshda, die deutschen und auch internationalen Partner zum 30. Jahrestag ein Zeichen für die Energiewende setzen – ohne Atomkraft und ohne fossile Energien.

Spendenkonto:
Landeskirchenkasse Bielefeld
KD Bank eG
IBAN: DE 88 35060190 2000 3000 23
SWIFT-BIC: GENODED1DKD
Verwendungszweck: 870/1310 00 2200 Solarsolidarität

Freunde von Nadeshda in Deutschland gegründet

Die Vernetzung der Aktivitäten der deutschen Partner von Nadeshda und die gemeinsame Trägerschaft des Kinderzentrums ist Ziel eines neuen Vereins

Am 14. Juli fand in Frankfurt am Main die Gründungsversammlung des neuen Vereins „Freunde von Nadeshda in Deutschland e.V.“ statt. Acht Organisationen traten dem neuen Verein bei, darunter die bisherigen drei deutschen Teilhaber des Kinderzentrums Nadeshda sowie als weitere neue westfälische Mitglieder der Landesverband der Kleingärtner Westfalen – Lippe und die Bottroper Bürger begeistert im Einsatz e.V. (Bobbie).

Zur Vorsitzenden wurde Frau Dr. Astrid Sahm vom Frankfurter Verein Leben nach Tschernobyl gewählt. Ihr Stellvertreter ist Ralf Höffken vom Sozialdienst ev. Männer e.V. (SEM), der eng mit der Männerarbeit von Westfalen verbunden ist. Als weitere Vertreter wurden Reinhard Müller (ebenfalls SEM und Männerarbeiter), Andreas Seiverth (Vorsitzender der Teilhaberversammlung von Nadeshda), Detlef Kleine (Männerarbeit der EKD) und Christoph Rau (Männerwerk Württemberg) in den Vorstand gewählt.

Nun wird angestrebt, dass der neue Verein die Anteile der bisherigen drei deutschen Teilhaber übernimmt. Dies erleichtert die organisatorische Arbeit mit dem Kinderzentrum Nadeshda. Der Sozialdienst ev. Männer hat bereits beschlossen, seine Anteile dem neuen Verein zu übertragen. Dies ändert aber nichts an den Aktivitäten der Männerarbeit in Westfalen. Neue große Projekte werden gemeinsam mit den anderen deutschen Partnern des Kinderzentrums Nadeshda angegangen. Das Projekt Solarsolidarität und Aktivitäten zum 30. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe stehen an. Das Väterprojekt in Nadeshda wird fortgesetzt.

Die Homepage der Freunde von Nadeshda finden sie hier.

Väter werden aktiv im Kinderzentrum Nadeshda

Abschlussseminar Ende Februar 2016 in Belarus

Am 26. und 27. Februar 2016 fand im Kinderzentrum Nadeshda das Abschlussseminar des Projektes zur Stärkung der Väterrolle bei Kindern mit Behinderungen statt. Das Projekt wurde von Ralf Höffken und Jürgen Haas als Experten der Männerarbeit begleitet.

Die an dem Projekt beteiligten Väter, insgesamt 23, sind bereit für ihre Kinder Verantwortung zu übernehmen. Beim Abschluss-Seminar zeigte sich, dass einige Väter schon sehr aktiv begonnen haben, ihre Ideen in die Tat umzusetzen. Ein Vater organisierte erfolgreich einen Marathonlauf für Väter und Mütter mit behinderten Kindern in Rollstühlen. „Flügel der Engel“ nannte er dieses Projekt. Nur ein Beispiel dafür, dass die Väter sehr motiviert sind, sich aktiv einzubringen.

Die Projektverantwortlichen, Expertinnen und Experten waren während einer Auswertung im Anschluss an das Seminar sicher, dass das Projekt mit weiteren Vätern fortgesetzt werden muss. „Nadeshda ist bereit, die Väter zu empfangen“ sagte die Ärztin Irina Nesterowitsch, stellvertretende Direktorin des Kinderzentrums am Ende. 

05/19/16

Nadeshda in meinem Herzen

Titelseite der Broschüre "Nadeshda im meinem Herz"

Die Beteiligung des IKG an den europäische Aktionswochen für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima endete nach dem gelungenen Auftakt „Tschenobyl mahnt“ , einem Gedenkgottesdienst in der Pauluskirche Hamm und weiteren Veranstaltungen an Schulen und in der Männerarbeit.

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Tschernobyl mahnt – auch für die junge Generation

Die Männerarbeit beteiligt sich erneut an den europäischen Aktionswochen für eine Zukunft nach Fukushima und Tschernobyl

Wie kann es gelingen auch jungen Teenagern die Belastungen durch die schweren Atomkatastrophen vor 5 bzw. vor 30 Jahren klar zu machen und damit zu verdeutlichen, dass die Energiewende in Deutschland einen für viele Menschen tragischen Ursprung hat? Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass die Gespräche mit Zeitzeugen – Menschen also, die die Atomkatastrophe selbst „nah“ miterlebt haben und mit ihren Familien unter den Folgen leiden – eine große Bereicherung für die Schülerinnen und Schüler sind und auch von den Schulen gerne als Möglichkeit genutzt werden, Unterricht authentisch-bewegend zu gestalten.
Auch in diesem Jahr – aus Anlass des 30. Jahrestages der Tschernobylkatastrophe – wird ein Zeitzeuge in Westfalen zu Gast sein: Herr Alexander Antonowitsch aus Gomel in Belarus war zum Zeitpunkt des schweren Unfalls im Atomkraftwerk Tschernobyl gerade 2 Jahre alt und sein Vater gehörte zu den Liquidatoren.
Antonowitsch bezeichnet seine Kindheit als relativ normal bis zu dem Zeitpunkt, als er mit 7 Jahren an Schilddrüsenkrebs erkrankt ist. 5 Jahre später kam Lungenkrebs dazu. Bewegend beschreibt der Bauunternehmer in einem Selbstporträt die schweren Jahre, in denen er von einer Klinik in die nächste geschickte wurde und lange Zeit nicht klar war, wie es weitergeht. Er betont auch, wie wichtig verschiedene Aufenthalte im Kinderzentrum Nadeshda für ihn waren. Der erste Aufenthalt im Kinderzentrum war für ihn „ein neuer Start ins Leben“.
6 Schulen in Schwerte, Lüdenscheid, Meinerzhagen, Dortmund und Unna beteiligen sich an der Aktionswoche im Zeitraum vom 25. April bis zum 2. Mai. Die Superintendentin des Kirchenkreises Iserlohn, Martina Espelöer und Schwertes Bürgermeister Heinrich Böckelühr übernehmen gemeinsam die Schirmherrschaft.

Zusätzlich sind einige Abendveranstaltungen mit dem Zeitzeugen geplant. Am 25. April findet in der Ev. Tagungsstätte Haus Villigst ab 19.00 Uhr eine Gedenkveranstaltung mit Kerzenaktion statt.

02/26/16

30 Jahre nach Tschernobyl

Am 26. April jährt sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zum dreißigsten Mal. Auch nach drei Jahrzehnten leiden die Menschen und die Natur in der Region noch unter den Spätfolgen.
Die Männerarbeit der EKD engagiert sich seit über zwanzig Jahren im Kinderzentrum Nadeshda in Belarus, dass durch die Folgen der Katastrophe erkrankten Kindern die Möglichkeit zur Erholung bietet. In diesem Jahr findet dort die 17. Ökologische Woche statt. Thema ist die Entwicklung der erneuerbaren Energien in der Republik Belarus. Das Kinderzentrum ist hierbei, auch mit Hilfe der deutschen Kooperationspartner, auf einem guten Weg seine Wärme und seinen Strom zu 100% aus regenerativen Quellen selbst zu erzeugen.
Das Programm und nähere Informationen zu dieser Studienfahrt finden sie hier.

Väter für Kinder mit Behinderung in Verantwortung

Ein Projekt zur Förderung der Beziehung von Vätern und Kindern mit Behinderung im Kinderzentrum Nadeshda in Belarus

„Ich bin zum ersten Mal mit meinem Kind allein unterwegs“ so ein Vater im Rahmen des Kooperationsprojektes für behinderte Kinder und deren Väter im Kinderzentrum Nadeshda. Im Juni fand das erste von zwei Wochenenden statt, an dem 10 Väter und 12 Kinder teilgenommen haben. Geplant wurde das Pilotwochenende mit den Vätern, den belarussischen Projektpartnern und den deutschen Experten, Ralf Höffken und Jürgen Haas. Dabei standen die besonderen Bedürfnisse der Familien im Fokus.
Im Gespräch mit den Vätern wurde deutlich, dass es nur wenig Gelegenheit der Beratung und des Austausches mit anderen betroffenen Vätern gibt. Zudem sei die Behinderung im Alltag und in der Gesellschaft ein Tabuthema, berichteten die Väter in vertraulichen Gesprächsrunden. So haben sie z.B. den Eindruck, dass es für sie berufliche Nachteile hat, sich als Vater eines behinderten Kindes zu outen. Ein großer Bedarf besteht bei den Vätern an Informationen mit Blick auf die medizinische und pflegerische Betreuung der Kinder.
Die teilnehmenden Kinder hatten sehr unterschiedliche Handicaps. Dies erforderte neben den Gemeinschaftsangeboten stärker individuell auf die Teilnehmenden und deren spezifischen Fähigkeiten einzugehen. Eines der Kinder hat in diesem Zusammenhang bei Jürgen Haas und Ralf Höffken nachhaltige Eindrücke hinterlassen. Veronika war aufgrund ihrer Behinderung nicht in der Lage ihre Bewegungen zu koordinieren, saß im Rollstuhl und konnte sich sprachlich nicht mitteilen. Geistig war sie aber sehr fit, schrieb Gedichte und kommunizierte mit den deutschen Gästen mit Hilfe eines Textfeldes, bei dem sie mit großer Anstrengung und Unterstützung des Vaters die Buchstaben antippte und Wörter formte. Dieser liebevolle und fördernde Umgang der Väter mit ihren Kindern zeigte sich bei vielen Aktivitäten des Seminars.

Abschließend stellten die Väter fest, dass so ein Wochenende unbedingt wiederholt werden muss und ein regelmäßiges Angebot sein sollte. Ein weiteres Seminar für diese Zielgruppe findet im Herbst statt. Derzeit suchen die Initiatoren nach finanziellen Möglichkeiten das Pilotprojekt im nächsten Jahr fortzusetzen.

Sonne im Kopf und Sonne im Herzen

Sonnenenergie stand im Mittelpunkt der 16. Ökologischen Woche im Mai

Vom 15. bis 23. Mai fand in der katholischen Akademie Schwerte und in Haus Düsse in Bad Sassendorf zum 16. Mal die ökologische Woche statt, die seit dem Jahr 2000 gemeinsam von der Männerarbeit und vom Kinderzentrum Nadeshda veranstaltet wird. Auch in diesem Jahr standen nachhaltig wirken-
de Projekte im Zentrum, Schwerpunkt-
thema war die Sonnenenergie.
Die Gruppe aus 53 weißrussischen und deutschen Teilnehmenden konnte Foto-
voltaikanlagen an Schulen, Kirchen, Rat- und Privathäusern erleben und besichtigen.
Für den theoretischen Input sorgte u. a. Dr. Johannes Spruth von der Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW, der die „Sonne als den Energieträger für die Zukunft“ bezeichnete. Timon Lütschen, Fachberater des Solarzentrums Münsterland, brachte ein Solarauto mit. Viele der weißrussischen Gäste erlebten sogleich eine Probefahrt. Wie der Verbrauch und die Steuerung des Stromes mit Solarenergie zu kontrollieren ist, erörterte der Kollege Hans-Jürgen Hörner, Umweltbeauftragter der Ev. Kirche von Westfalen. Dass der Energieverbrauch auch eine Sache des Umweltmanagements ist, verdeutlichte Männerarbeiter Martin Anemüller aus Bad Sassendorf, der Umweltbeauftragte seiner Kirchengemeinde.
Dass die 16. Begegnungswoche gelang, lag wieder an vielen kleinen freundlichen Begegnungen zwischen deutschen und weißrussischen Männern und Frauen. So war die Sonne in den Herzen zu spüren.

Beim Abschlussabend am 22. Mai in Bad Sassendorf, lud Galina Wojtus, Mitarbeiterin des Kinderzentrums Nadeshda, bereits zur 17. Ökologischen Woche nach Belarus ein. Diese wird vom 18. bis 25. Mai 2016 stattfinden.

Soziale Projekte

Im Handlungsfeld soziale Projekte ist die Unterstützung des Kinderzentrums Nadeshda in Weißrussland von zentraler Bedeutung. Dort erholen sich Kinder, die an den Folgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl leiden. Hervorgegangen ist dieses Engagement aus der Versöhnungsarbeit mit den Völkern Osteuropas und es wurde und wird von westfälischen Männern großzügig finanziell aber auch praktisch vor Ort unterstützt. Weiteres Engagement erfolgt aus den Männergruppen heraus im lokalen Kontext. Die Gestaltung sozialer Verantwortung ist ein zentrales Element männlicher Spiritualität. Deshalb ist es das Ziel, weitere Kristallisationspunkte sozialen Engagements in Westfalen zu schaffen und mehr Männer zu freiwilligen Diensten einzuladen.

 

Beschreibung des Projekts Nadeshda auf den Internetseiten des Instituts für Kirche und Gesellschaft

Aktuelle Informationen aus der Projektarbeit

Die Internetseiten des Vereins "Leben nach Tschernobyl" in Frankfurt am Main - zusammen mit uns und der Männerarbeit EKD Teilhaber am Projekt

Anprechpartner

Ralf Höffken
Iserlohner Str. 25
58239 Schwerte
Tel.: 02304/755-374
Fax: 02304/755-379

Wenn Sie unsere Arbeit für Nadeshda finanziell unterstützen wollen, freuen wir uns über Ihre Spende auf das folgende Konto:

KD-Bank eG
IBAN: DE88350601902000300023
SWIFT-BIC: GENODED1DKD
Vermerk: 200/5986.04.2200

Weitergehende Informationen zum Projekt finden Sie hier als Download.