04/07/17

Wofür Männer gebraucht werden

Erzieher spielen um die Wette. Foto: IKG

Tagung in Haus Villigst für Erzieher in Kitas

Was sollen männliche Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen leisten? Sollen sie sensible Pädagogen, talentierte Fußballer oder kreative Handwerker sein? Die Forderung nach mehr männlichen Erziehern ist vielerorts zu hören. Aber wofür wird denn wirklich ein Mann aus der Sicht von Mädchen und Jungen gebraucht? Diese Frage stand jetzt im Mittelpunkt einer zweitägigen Fortbildung für männliche Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen in Haus Villigst.

Am ersten Tag wies Professor Dr. Tim Rohrmann in seinem Vortrag zum Thema darauf hin, dass die Anzahl von Männern in Kitas steigt, aber die Zahlen regional und auf die einzelnen Länder bezogen sehr unterschiedlich sind. Derzeit sind 31.588 Fachkräfte deutschlandweit in Kitas aktiv.

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05/03/17

"Themenwoche Familie Lebensformen Gender" in Wittenberg

Die Themenwoche "Familie Lebensformen und Gender" findet vom 9. bis 14 August auf der "Weltausstellung Reformation" in Wittenberg statt. Diese Woche wird vom Zentrum für Frauen und Männer der EKD organisiert. der Wir als Männerarbeit von Westfalen sind natürlich auch vor Ort dabei. Hier gibt es schon das interessante Programm, zu dem sie herzlich eingeladen sind. 

02/02/17

Über alle Berge

Auch in diesem Jahr bieten wir Männern die Gelegenheit mit uns "über alle Berge" zu wandern. Genauer gesagt über die Berge im Montafon (Voralberg/Österreich).
Vom 19. - 27. August wollen wir auf unserer Hüttenwanderung die Großartigkeit der Natur und die Stille der Berge genießen. Geistliche und meditative Impulse, sowie gute Gespräche lassen das gemeinsame unterwegs Sein zu einem Erlebnis werden, dass neue Kraft für den Alltag gibt. Für einen besseren Eindruck gibt es hier den Bericht vom letzten Jahr.
Hier finden sie das Programm und die Anmeldemöglichkeiten.

Du siehst mich - Kirchentag in Berlin

Vom 24.-28. Mai machen sich auch einige Männer der westfälischen Männerarbeit auf zum Kirchentag in Berlin und Wittenberg. Wer uns dort besuchen möchte, findet uns auf dem Markt der Möglichkeiten in Halle 4,2 am Stand E12. Thematisch bringt die Männerarbeit sich im Gender-Zentrum ein. Am Donnerstag gibt es auch einen Vater-Kind-Gottesdienst im Zentrum Kinder. Das Programm der Männerarbeit EKD auf dem Kirchentag, finden sie hier.

01/16/17

Auszeit im Kloster zum Jahresbeginn

"Es tut mir gut, wenn ich mir gleich zu Beginn des Jahres eine Auszeit nehme", resümierte ein Teilnehmer des Genderseminars seine Eindrücke. Er war einer der zwanzig Teilnehmenden des Seminars "Blick zurück - nach vorn", das vom 6.-8.01.2017 im Stift Börstel bei Osnabrück stattfand. Organisiert und durchgeführt wurde es unter der Leitung von Martin Treichel, Landesmännerpfarrer und Nicole Richter, Fachbereichsleiterin des Frauenreferats der EKvW im Institut für Kirche und Gesellschaft. "Wir haben das Seminar im vergangenen Jahr zum ersten Mal durchgeführt und mittlerweile ist die Männerquote schon gestiegen", freut sich Martin Treichel. Das Herzstück des Seminars sei die Arbeit in geschlechtergetrennten Gruppen. "Mal nur unter Männern über Erfolge und Misserfolge des letzten Jahres zu sprechen, wird von den Männern als etwas ganz Besonderes erlebt", so Martin Treichel.

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Neue Spitze für die Männerarbeit

Vorsitzender Dr. Holger Gemba setzt auf Dialog

Impulse sammeln in den Männergruppen vor Ort, die Anliegen in den Regionen ganz genau wahrnehmen - kurz: Die Arbeit an der Basis liegt Dr. Holger Gemba am Herzen. Jetzt wurde der Bochumer Studiendirektor im Hochschuldienst einstimmig zum neuen Landesvorsitzenden der Männerarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) gewählt. Der 58-jährige Geisteswissenschaftler möchte bei seinem Einsatz für die Männerarbeit die alten erfolgreichen Formate fortführen, aber auch neue Wege einschlagen, um jüngere Männer für eine ehrenamtliche Tätigkeit zu begeistern. Über die Vater-Kind-Arbeit im Münsterland ist Holger Gemba selbst als junger Vater zur Männerarbeit gekommen. Seit 2008 ist er Vorstandsmitglied der Männerarbeit der EKvW.

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11/25/16

Offener Brief zur"Männergrippe"- Werbekampagne

Landesmännerpfarrer Martin Treichel findet die Werbekampagne der Klosterfrau Healthcare Group weder witzig, noch satirisch. Daher hat er sich mit diesem offenen Brief an Klosterfrau gewandt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist Martin Treichel, ich bin evangelischer Pfarrer und in der evangelischen Kirche von Westfalen für Männerarbeit verantwortlich.

Über meine Frau, die Apothekerin ist und mir die einschlägigen Postkarten mitbrachte, bin ich auf Ihre "Satire" zur Männergrippe aufmerksam geworden. Ich halte mich für einen durchaus humorbegabten Menschen und finde Satire eine wunderbare Art und Weise, mit den Härten des Lebens zu spielen. Aber, so leid es mir tut: Ich finde das, was Sie da betreiben, kein bisschen witzig oder komisch, sondern voller plumper Klischees und offen diskriminierend gegen Männer gerichtet.

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Mit freundlichen Grüßen, Martin Treichel

Ihre Meinung interessiert uns natürlich auch. Die Werbekampagne finden Sie unter hier. Und wenn Sie sich an der Diskussion beteiligen wollen, können SIe das gerne auf unserer Facebookseite tun oder schreiben Sie uns eine Mail.

11/21/16

Verleihung des Männertheologischen Predigtpreises 2016

Im Rahmen der Herbsttagung der EKD Männerarbeit, wird der 4. Männertheologische Predigtpreis in der Stiftskirche des Stephansstifts in Hannover verliehen. Predigttext war das aktuelle Jahresthema der Männerarbeit "und ob ich schon wanderte (Psalm 23,4) - sich von seiner Sehnsucht finden lassen".
Die diesjährigen Preisträger sind Sebastian Müller aus Fürstenberg, Frank Karpa aus Lübeck und Lars Neumann aus Bad Bodenteich. Wer die Predigttexte gerne nachlesen möchte findet diese auf der Seite, der Männerarbeit EKD.

Blick zurück nach vorn

Ein Klosterwochenende zum Jahresbeginn

Vom 06.-08. Januar 2017 laden die Männerarbeit und das Frauenreferat der Evangelischen Kirche von Westfalen wieder ins Stift Börstel (www.boerstel.de) ein.
Dabei wird bewusst die Genderperspektive der Ausgangspunkt unserer vielfältigen Methoden sein. Neben gemeinsamen Einheiten wird es auch Übungen in geschlechtergetrennten Gruppen geben. In der klösterlichen Umgebung wird sowohl Zeit sein für gemeinsame Gespräche als auch für Stille, Yoga, Wandern und Gebet.

Weitere Informationen finden sie in unserem Flyer.

Anmeldung:
Tagungsbüro IKG
Ulrike Pietsch
Iserlohner Str.25
58239 Schwerte
Tel.: 02304-755-235
ulrike.pietsch@kircheundgesellschaft.de

10/12/16

Männer-Bibliodrama "Unter den Klamotten der Rahab" vom 25. bis zum 27. November 2016 in Haus Nordhelle

Das gelobte Land ist fast erreicht. Auf dem Weg aus der Sklaverei durch die Wüste soll Josua das Werk des Mose vollenden. Der schickt zwei Männer in die Stadt Jericho, um die Lage auszukundschaften. Die unabhängig lebende Frau, in deren Haus sie gingen, hatte die Zeichen der Zeit erkannt. Sie hatte davon gehört, wie die Israeliten durch das Schilfmeer gezogen waren, in dem die ägyptischen Verfolger ertranken. Den Bewohnern Jerichos war wegen dieser und anderer Erfolgsgeschichten der Israeliten das Herz in die Hose gerutscht. Ihnen würde der Mut fehlen, Jericho erfolgreich zu verteidigen. Sie entschied, die Spione jetzt zu verstecken und auf die Zukunft zu pokern. Ein Glück für die beiden Männer: Sie überstanden die Hausdurchsuchung unter einem Stapel Rohstoffe für die Leinenproduktion, erhielten guten Rat für ihre Flucht, vereinbarten ein Rettungszeichen für Rahab und ihre Familie und konnten Josua von der Feigheit der Menschen in Jericho berichten.

Anmeldung und nähere Informationen unter http://www.kircheundgesellschaft.de/

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Nadeshda - ein praktisches Projekt in Verantwortung gegen Atomkraft

12. Deutsch - Weißrussische Begegnungstagung der Männerarbeit zum 25. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl

 

Wie diskutiert man eine 25 Jahre zurückliegende Reaktorkatastrophe angesichts der neueren  Ereignisse in  Japan? Diese Frage stellten sich auch die ca. 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Weißrussland und aus Westfalen an der diesjährigen Begegnungstagung der Männerarbeit vom 20. - 29. Mai in Haus Düsse, Bad Sassendorf und in Haus Villigst, Schwerte.

Wjatscheslaw Makuschinskij, der Direktor dieses Rehabilitations - und Erholungszentrums beschrieb in seinem Grußwort am 21. Mai bei der Eröffnungskonferenz in Haus Düsse, wie sich die aktuelle Entwicklung in Belarus zuspitzt: Obwohl sich die Bedingungen der Kinder und Jugendlichen, die im Nahbereich von Tschernobyl - in den Dörfern um die Stadt Wetka im Südosten von Weißrussland leben, nicht sonderlich verändert haben - immer noch werden viele von diesen Kindern krank, weil sie in einer verseuchten Umgebung aufwachsen müssen - sind die Programme zur Erholung und Gesundung dieser Kinder und Jugendlichen vom republikanischen Zentrum der Republik Belarus nur noch bis ins Jahr 2015 zugesagt worden. Was danach wird ist noch nicht gesichert.

 

Hinzu kommen die derzeitigen finanziellen Probleme in einem Land, dass sich international immer mehr isoliert. Gerade deshalb aber muss die deutsch-weißrussische Partnerschaft mit Einrichtungen wie Nadeshda fortgeführt werden, um die zivilgesellschaftlichen Kräfte in Belarus zu stärken. Das betonte auch Dieter Rothardt, Landesmännerpfarrer in seinem Beitrag bei der Abschlusskonferenz am 28. Mai in Haus Villigst.

Vorher gab es für alle Beteiligten aufschlussreiche Tage mit einem Programm, das sehr gut die aktuelle Entwicklung und die aktuelle Stimmung in Deutschland widerspiegelte, die schließlich endlich zum Atomausstieg in Deutschland führen wird. 

 

Bei der Eröffnungskonferenz in Haus Düsse betrachtete Ludwig von Behren, Pfarrer im Ruhestand und selbst tätig in einer Tschernobyl - Initiative in Herford den Schöpfungsbericht und meinte, wenn man heute den Zustand der Schöpfung an Orten wie Tschernobyl oder Fukushima  sich anschaue, dann könne die Antwort nur lauten: "und siehe es ist sehr schlecht!" "Ein ganzer Landstrich...", so von Behren, "ist aus Gottes Schöpfung rausgenommen worden".

Im zweiten Referat am Eröffnungstag stellte Sigrid Beer, parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen im Landtag NRW noch einmal die politische Entwicklung des Protestes gegen die Atomkraft dar. Dabei verwies sie noch einmal auf alle Störungen, die es seit den 50er Jahren in Atomkraftwerken gegeben hat, auch die weniger bekannten, die weitgehend  verschwiegen wurden. Sigrid Beer, die seit dem letzten Jahr auch Mitglied der Kirchenleitung ist, betonte auch noch mal die besondere Verantwortung der Kirche.

 

Im Lauf der weiteren Tage lernten die weißrussischen TeilnehmerInnen gemeinsam mit ihren deutschen Gastgebern dann einige Beispiele für Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien kennen, so z. B.   eine Windkraftanlage in Schwerte-Ergste, eine Holzenergieanlage in Bottrop - Kirchhellen, einen ökologischen Gemüsehof in Soest Röllingsen oder das Ökologiezentrum in Bergkamen und durch Hans - Jürgen Hörner, Umweltreferent der EKvW auch die vielfältigen Projekte innerhalb der Kirche.

Die weißrussischen Teilnehmenden hatten am Ende der Woche viele Eindrücke gewonnen, wie der nachhaltige und erneuerbare Umgang mit unseren Energieressourcen möglich ist. Zum Thema Atomausstieg jedoch sagten die Männer und Frauen aus dem totalitär regierten  Land zunächst noch nichts. Da ihre Regierung plant ein neues Atomkraftwerk zu bauen, fehlte zunächst der Mut gegen die offizielle Linie des Staates zu argumentieren. "Aber..." so der Direktor  Makuschinskij, "keine Antwort ist auch eine Antwort." 

 

Umso wichtiger aber ist das Zentrum Nadeshda als Brücke in die weißrussische Gesellschaft, als Modelleinrichtung für den Ökologischen Anbau von Gemüse, als Modelleinrichtung für Umweltmanagement und für vieles anderes.

Nadeshda - dieses russische Wort bedeutet Hoffnung. Hoffnung machte Klaus Breyer, Leiter des Instituts für Kirche und Gesellschaft in einem Grußwort am Abschlussabend der Konferenz in zwei Richtungen. Hoffnung für die Zukunft des  Kinderzentrums Nadeshda  aber auch Hoffnung dafür, dass unsere Kinder und Enkelkinder mal in einer atomfreien Zukunft leben werden. "Unser gemeinsames Handeln für die Zukunft der Kinder und für eine nachhaltige Nutzung von Energie ist ein großer und wichtiger Beitrag dazu, dass wieder Hoffnung für diese Welt wachsen kann", so Breyer.

 

Zum Ende der Konferenz lud Wjatscheslaw Makuschinskij die westfälischen Teilnehmenden  bereits zur nächsten Ökologischen Woche im Mai 2012 nach Belarus ein. Informationen dazu gibt es im IKG bei Ralf Höffken.

 

(Ralf Höffken)

 

09/14/16

Über alle Berge

Vom 13. bis 21 August war der Landesmännerpfarrer, Martin Treichel, mit einer Gruppe Männer im Lechquellengebirge unterwegs. Was sie dabei erleben durften, können sie in diesem Bericht nachlesen.

"Abgekämpft und verschwitzt stehen wir da auf der Höhe. Waren den ganzen Tag im Schweigen gewandert, zunächst durch eine herrliche Flusslandschaft, die letzten zwei Stunden ununterbrochen bergauf, über 700 Höhenmeter. Jetzt ist die Hütte in Sicht, das Ziel fast erreicht und ein kühles Getränk greifbar nah. Aber zunächst unterbrechen wir den Gang ein letztes Mal. Stellen uns in den Kreis, elf Männer, schweigend. Und hören auf einen Abschnitt aus dem Könige-Buch im Alten Testament: Elia erfährt den lebendigen Gott in einem stillen, sanften Sausen. Alle spüren, dass Gott auch uns in diesem Moment ganz besonders nahe ist."

Hier können sie mehr lesen.

06/22/16

Sommertagung 2016

Björn Süfke referiert bei der Sommertagung der Männerarbeit

Vom 10. auf den 11. Juni trafen sich rund 40 Männer und eine Frau auf der Sommertagung der westfälischen Männerarbeit, um „sich von ihrer Sehnsucht finden zu lassen“. Dabei unterstütze sie der Psychotherapeut Björn Süfke.

„Und ob ich schon wanderte“ (Ps 23,4) – sich von seiner Sehnsucht finden lassen – das ist das Jahresthema der Männerarbeit der EKD 2016 und rund um dieses Themenfeld drehten sich die Impulse und Praxisanregungen für die Teilnehmer der Sommertagung. „Männer emanzipiert euch“, so formulierte Björn Süfke eine Sehnsucht, die er in seinem neuen Buch „Männer.Erfindet.Euch.Neu“ ausführt, aus dem er am Freitagnachmittag vorlas.

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05/13/16

Haupttagung der Männerarbeit der EKD

Männerarbeit der EKD bei der Haupttagung der Männerarbeit in Haus Villigst

"Der Psalm 23 ist auch eine Migrations- geschichte", so Präses Kurschuss in ihrer Predigt im Eröffnungs- gottesdienst der Haupttagung der Männerarbeit der EKD. „Das christliche Selbstverständnis lässt gar nichts anderes zu, als offen auf Geflüchtete zu zugehen und sich für die Integration stark zu machen.“

Den Auftakt der Tagung, die in diesem Jahr in der Evangelischen Kirche von Westfalen zu Gast war, bildete neben dem geistlichen Beginn, der das Jahresthema der Männerarbeit „Und ob ich schon wanderte (Ps 23) – sich von seiner Sehnsucht finden lassen“ aufgriff, eine Diskussion mit dem Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW, Rainer Schmeltzer, und der Präses der EKvW, Annette Kurschus, zum Thema "Gendersensible Flüchtlingspolitik".

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Kreismännertag der Kirchenkreise Hamm und Unna

Wie jedes Jahr am 1. November findet auch 2016 der Kreismännertag der Kirchenkreise Hamm und Unna statt. Dieses Mal lädt uns der Männerdienst Kamen-Methler ein.

Thematisch wird uns das Freihandelsabkommen TTIP beschäftigen. Welche Probleme würde uns ein freier Handel, wie in TTIP beschrieben, bringen? Oder sind es nicht besonders wir in Deutschland, die davon profitieren würden? Und warum mischt sich die Kirche in die Diskussion ein? Als Referentin wird Pfarrerin Birgit Weinbrenner versuchen einige dieser Fragen zu beantworten. Sie ist Studienleiterin mit den Schwerpunkten Internationales und Wirtschaft am Institut für Kirche und Gesellschaft und federführend am Engagement der Landeskirche gegen TTIP beteiligt.

Der Kreismännertag beginnt um 9.30 Uhr mit einem Gottesdienst in der Margaretenkirche. Von dort gehen wir in das Bodelschwingh-Haus der Evangelischen Kirchengemeinde Methler. Das komplette Programm finden Sie hier.

Wir laden herzlich ein!

06/02/16

Auf neuen Wegen unterwegs

Kalenderblatt mit letztem Arbeitstag und erstem Tag als Rentner

Der Eintritt in den sogenannten "Ruhestand" ist eine ambivalenter Übergang. Der neu gewonnen Freiheit vom Zwang zur Erwerbsarbeit, steht der Verlust der vertrauten und eingeübten Regelmäßigkeit des Arbeitsalltags gegenüber.

Vom 07.-09. Oktober wollen wir Männern die vor dem Ruhestand stehen, die Gelegenheit geben in der ruhigen Atmosphäre des Haus Nordhelle über diesen Wechsel nachzudenken.
Gemeinsam wollen wir einen Blick zurückwerfen, Ideen für den Übergang entwickeln und uns Gedanken über die Zukunft machen. Mehr Informationen über Programm und Anmeldung finden sie in unserem Veranstaltungsflyer.

05/30/16

Mensch sein - mit Leib und Seele

Frau und Mann bei der Weinernte

Vom 30. September bis 03. Oktober 2016 bietet die Westfälische Männerarbeit in Kooperation mit dem Frauenreferat der Evangelischen Kirche Von Westfalen eine "Genderseminar im Weinberg" an.

Unter dem Titel "Mensch sein - mit Leib und Seele" treffen sich Männer und Frauen auf dem Weingut Rößler in Lorch am Rhein.
Mensch sein heißt in Beziehung sein: Mit sich und mit Gott. Diese Erntedanktage sind gefüllt mit Wanderungen, Mitarbeit im Weinberg und der Suche nach den Spuren Gottes in unserem Leben als Frau und Mann.
Als Inspirationsquelle dienen unter anderem Texte von Hildegard von Bingen und Meister Eckhart. Weiter Informationen finden sie auf unserem Flyer.

04/28/16

April 2016

Die Vorstellung vom Priestertum aller Getauften war ein zentraler Gedanke der Reformation. „Denn was aus der Taufe gekrochen ist, das kann sich rühmen, dass es schon zum Priester, Bischof und Papst geweihet sei ...“ schreibt Martin Luther 1520 „An den christlichen Adel deutscher Nation“. Christus eröffnet den direkten Weg zu Gott. Wer getauft ist, braucht keinen klerikalen Zwischenhandel. Aus dieser Perspektive bestimmt die Reformation Rolle und Aufgabe der Kirche neu. Die Aufgaben und Ämter in der Kirche sind Beauftragungen auf Zeit. Die Barmer Theologische Erklärung von 1934 bringt dieses deutlich auf den Punkt: „Die verschiedenen Ämter in der Kirche begründen keine Herrschaft der einen über die anderen, sondern die Ausübung des der ganzen Gemeinde anvertrauten und befohlenen Dienstes.“

Dieses gilt auch für Ehrenämter in der Kirche und alles freiwillige Engagement in Kirche und Gemeinden. Es ist ausdrücklich oder indirekt darauf ausgerichtet, die christliche Freiheitsbotschaft hörbar und die geschwisterliche Gemeinschaft sichtbar und erlebbar zu machen. Das macht es zu etwas Besonderem. Aber wie lässt sich unter diesem Vorzeichen kirchlicher Alltag organisieren? Diese Frage ist so alt wie die Vorstellung vom Priestertum aller Getauften. Wenn alle etwas Besonderes sind, lässt sich das nicht steigern. Wer sich für besonders besonders hält, muss sich Kritik gefallen lassen.

Die Vorstellung vom Priestertum aller Getauften beschreibt eine exklusive Gottesbeziehung. Sie zielt aber auch darauf, füreinander einzutreten und das Wohl anderer im Auge zu haben – also im weiteren Sinne priesterlich für andere zu wirken. Das vorrangige Ziel kirchlicher Organisation ist so gesehen, Engagement füreinander möglich zu machen. Ordnungen, Strukturen, Erscheinungsbild und Umgangsformen sollen dazu einladen mitzutun, mitzugestalten, mitzuverantworten. Das wird nicht funktionieren, wenn die, die immer schon da waren, nur neue Leute für alte Aufgaben suchen. Es gilt auch heute auf die Kräfte zur Erneuerung zu vertrauen, die in der Vorstellung vom Priestertum aller Getauften liegen.

Dieter Rothardt

Juli 2016

Dies ist ein toller Planet. Die Erde hat alles, was wir brauchen. Wasser sprudelt aus dem Boden, aus Samen wachsen Blumen und Sträucher. Von den Bäumen fallen Früchte, die uns ernähren. Staunend bewundere ich die Vielfalt der Geschöpfe, die Schönheit der Natur, die majestätische Herrlichkeit der Berge und Meere, die Weite des Himmels.

Gott offenbart sich in der Schönheit seiner Schöpfung. Im Frühling und Sommer atme ich das mit allen meinen Sinnen ein. Und mit der ausströmenden Atemluft singe ich lauthals: „Du meine Seele singe, wohlauf und singe schön.“ Dem Mose war wohl nicht nach Singen zumute. Er hatte gerade das Desaster mit dem goldenen Kalb erlebt. Und jetzt wollte Gott, dass er weiterzog mit diesem ungehorsamen und halsstarrigen Volk. Gott wollte seinen Plan vollenden und sie ins verheißene Land bringen. Aber nicht mehr persönlich.

Mit den Tafeln war auch in der Beziehung zwischen Gott und seinem Volk etwas zerbrochen. „Ich schicke dir einen, der mitgeht“, sagte Gott. „Wenn du nicht selbst mitgehst, dann lass uns hier bleiben“, sagte Mose. Darauf Gott: „Ich lasse meine ganze Schönheit vor dir vorüberziehen…“ Und Gott stellt ihn in eine Felsspalte und hält ihm die Augen zu. Mose darf ihn nur von hinten sehen.

Er bekommt nur eine Ahnung von Gott. Er soll lernen, auf die Worte „Ich bin da“ zu vertrauen. Er soll hören lernen. Das Sehen wird ihm verweigert. Blind soll er vertrauen, nicht nach sichtbaren Zeichen und Beweisen suchen, sondern in sich hineinhören, auf Erfahrungen vertrauen, Gottes Güte fühlen, Erlebtes weitererzählen. So funktioniert Glaube. Im Hinterherschauen. Erst in der Rückschau erkenne ich die Bewahrung in der Not, die Chance in der Krise, die Begleitung in der Einsamkeit, den Trost in der Angst. „Er weiß viel tausend Weisen zu retten aus dem Tod, ernährt und gibet Speisen zur Zeit der Hungersnot.“ Wir ahnen Gottes Schönheit, seine Güte und Gnade im Staunen über die Schöpfung. Wir hören von Bewahrung. Mehr nicht und doch so viel!

Annette Muhr-Nelson

August 2016

Weggeleit August 2016

„Fröhlich sei das Mittagesessen, guten Appetit!“. Mein Mann, unsere Tochter und ich sitzen am Esstisch. Die Suppe dampft und nach dem gemeinsamen Ritual kann es losgehen. Hungrig greifen wir nach den Löffeln. Unsere Tochter verzieht als erste das Gesicht. „Zu salzig“, sagt sie und ich stimme ihr nickend zu. Meinem Mann, der die Suppe gekocht hat, schmeckt es hervorragend.

Ja, es ist so eine Sache mit dem Salz. Es will wohl dosiert sein. Für die einen ist es schnell zu viel. Für den anderen noch lange nicht genug. Doch fest steht, wir brauchen Salz um zu leben. In der Geschichte hat Salz, das früher „weißes Gold“ genannt wurde, eine große Bedeutung. Auch in biblischen Erzählungen kommt Salz oft vor, zum Beispiel bei Mt 5,13: „Ihr seid das Salz der Erde“ oder bei Mk 9,50, wo Jesus zu seinen Jüngerinnen und Jüngern sagt: „Habt Salz in euch und haltet Frieden untereinander!“. Aber was heißt das konkret? „Habt Salz in euch und haltet Frieden untereinander“

Ich verstehe diese Bibelstelle als Aufforderung. Als Aufforderung meinen Glauben bewusst zu leben. So wie mein Körper das Salz zum Leben braucht, braucht meine Seele die Hoffnung und den Glauben an Gott. Mein Glaube gibt meinem Leben Sinn und die wertvolle Würze. Ohne meine gelebte Beziehung zu Gott z. B. im Gebet, in der Meditation oder beim Singen, ist mein Alltag schnell eintönig. Dann sehne ich mich wieder nach dem Salz des Lebens, dem besonderen Kristall, das, richtig dosiert, allem einen vollkommeneren Geschmack verleiht.

Zu unserer Suppensituation am Esstisch fällt mir plötzlich ein Lied ein. Wir kennen es alle drei aus dem Kindergottesdienst. Ich summe die Melodie: „Wir sind das Salz in der Suppe der Gemeinde!“. Meine Tochter grinst und summt mit. Und mein Mann? Er kann über die Kommentare zu seiner Suppe nur noch friedlich schmunzeln.

Nicole Richter

06/15/16

Männerarbeit - Miteinander Füreinander

Zwei Männer auf einem Steg gehen barfuß Richtung Meer

Von Montag dem 5. September auf Dienstag den 6. September bieten wir beim Gruppenleiterseminar in Haus Nordhelle allen Ehrenamtlichen und Interessierten die Gelegenheit zu angeregtem Austausch und neuen Impulsen. 

Im Bezirk Ruhrgebiet der Männerarbeit in Westfalen hat das jährliche Gruppenleiterseminar schon eine längere Tradition. Aufgrund der guten Erfahrungen bieten wir in diesem Jahr zum ersten Mal ein Seminar für alle in der Westfälischen Männerarbeit tätigen Ehrenamtlichen an. Der Fokus liegt hierbei auf der Erwachsenenbildung, die durch viele Männergruppen in den Gemeinden geleistet wird. Natürlich nicht ohne den Blick auch auf andere Aspekte unserer gemeinsamen Arbeit zu lenken. Programm und Anmeldeinformationen

04/26/16

Sommertagung der Männerarbeit

Vom 10. - 11. Juni findet in Haus Villigst die diesjährige Sommertagung der Männerarbeit von Westfalen statt. Unter dem Titel "Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal (Ps 23,4) - sich von seiner Sehnsucht finden lassen: Die Sehnsucht der Männer" lädt der Landesmännerpfarrer Martin Treichel herzlich nach Schwerte ein.

„Und ob ich schon wanderte“ (Ps 23,4) – sich von seiner Sehnsucht finden lassen – das ist das Jahresthema der Männerarbeit für den Männersonntag im Oktober. Sehnsucht ist aus psychologischer Sicht ein sehr komplexes Gefühl.

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Alle Informationen zur Tagung und zur Anmeldung finden sie in unserem Programmflyer.

04/26/16

Männerarbeit in der Öffentlichkeit

Ein Bericht über Landesmännerpfarrer Martin Treichel und seine Aktivitäten in der Männerarbeit wurde heute im überregionalen Teil der Westfalenpost/Westfälischen Rundschau abgedruckt. Lesen kann man ihn auch hier.

04/21/16

Sehnsucht nach einer guten Predigt

„Sind am Sonntag mehr Männer als Frauen in der Kirche,…“ , was höchstens am alljährlichen Männersonntag Realität ist, würde sonst als Beginn eines schlechten Witzes taugen.

Die große Mehrzahl der GottesdienstbesucherInnen ist weiblich und die Männer, die sich doch in die Kirche trauen, fühlen sich häufig nicht wirklich angesprochen.
Um diese vernachlässigte Zielgruppe mal etwas näher in den Blick zu nehmen, vergibt die Männerarbeit der EKD seit einigen Jahren den „Männertheologischen Predigtpreis“. Predigten von Männern und Frauen im Verkündigungsdienst (ehren- und hauptamtlich), die sich mit dem Jahresthema der Männerarbeit beschäftigen, können bis zum 31. August 2016 eingereicht werden. Prämiert werden die drei bestbewerteten Predigten, sowie ggf. der Sonderpreis „Frauen“.
Das aktuelle Jahresthema „Und ob ich schon wanderte …“ – sich von seiner Sehnsucht finden lassen, gibt den Predigttext Psalm 23 vor. Wir würden uns freuen, wenn auch einige westfälische Beiträge ihren Weg nach Hannover finden würden. Die notwendigen Informationen finden sie hier.

04/21/16

Fernstudium Theologie. Informationsveranstaltung

Am Samstag, 16. April, fand in der Jugendkirche Hamm die Informations- veranstaltung für das Fernstudium "Theologie. Aktuell. Kontextuell. Geschlechterbewusst" statt.

Prof. Dr. Beate Hofmann (KiHo Bethel-Wuppertal) stellte in einem Impulsreferat neue Entwicklungen hin zu einer geschlechtersensiblen Theologie vor. Mit Prof. Dr. Carsten Jochum-Bortfeld (Universität Hildesheim) arbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konkret an einem Bibeltext. Die Veranstaltung machte neugierig auf das im September startende Fernstudium. Etwa 35 interessierte Frauen und Männer nahmen teil. Eine Anmeldung zum Fernstudium ist (auch ohne Teilnahme an der Informationsveranstaltung) ab sofort möglich. Weitere Informationen finden sie hier.

02/01/16

Aktuell. Kontextuell. Geschlechterbewusst.

Im September 2016 startet in der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) das „Fernstudium Theologie. Aktuell. Kontextuell. Geschlechterbewusst.“ als Angebot für Frauen und Männer, die an theologischen Fragen interessiert sind. Der Studiengang ist eine Weiterentwicklung des ‚Fernstudiums feministische Theologie‘, das vor 15 Jahren entwickelt wurde und auch in der EKvW erfolgreich durchgeführt wurde. Seitdem hat sich die feministische Theologie dynamisch weiterentwickelt. Menschen aller Geschlechter treten heute in einen Dialog über ihre jeweiligen Zugänge zu Theologie und Kirche. Theologische Geschlechterforschung zu biblischen, historischen oder theologischen Traditionen lassen sich heute nicht immer eindeutig in feministischer Theologie oder theologischer Männerforschung verorten.

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Alle Interessierte finden den Veranstaltungsflyer hier. Und weiter Informationen auf unserer Institutsseite.

05/04/16

Und ob ich schon wanderte … - Gottesdienst und Debatte mit einem Vertreter der NRW Landespolitik bei der Haupttagung der EKD-Männerarbeit

10. Mai 2016, 16.00 Uhr Haus Villigst, Schwerte

Die Männerarbeit im Institut für Kirche und Gesellschaft ist vom 10. bis 12. Mai Gastgeber der Haupttagung der Männerarbeit der EKD. Männer aus allen Teilen Deutschlands werden sich über die aktuellen Themen in der Männerarbeit austauschen. Mittelpunkt der Tagung wird die Arbeit am Jahresthema "Und ob ich schon wanderte … (Ps 23,4) - sich von seiner Sehnsucht finden lassen" sein.

Das öffentliche Rahmenprogramm, das am 10. Mai stattfindet und zu dem Interessierte herzlich eingeladen sind, wird um 16.00 Uhr mit einem Gottesdienst von Präses Annette Kurschus eröffnet.
Im Anschluss debattiert sie mit Rainer Schmeltzer, Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW. Anmeldung für das öffentliche Programm bitte an Birgit Olschowka Fon: 02304 755 371 birgit.olschowka@kircheundgesellschaft.de

03/15/16

Blicke über den Tellerrand

In der vergangenen Woche ist es im Kardinal-Hengsbach-Haus in Essen 34 Erziehern erfolgreich gelungen Blicke über den Tellerrand zu werfen. Die Vater-Kind-Agentur hatte eingeladen, sich Gedanken über die Situation von männlichen Erziehern in KiTas zu machen. 
Die Zeit für den Erfahrungsaustausch war ein wichtiger Baustein, auch für die weiterführenden Überlegungen, wie man Erzieher stärken kann. (Bild in groß)

03/15/16

Erziehungskompetenzen stärken

Unsere Ausbildung zum Trainer für Vater-Kin-Angebote ist am letzten Wochenende zu Ende gegangen und den Teilnehmern konnte nach erfolgreicher Abschlussarbeit ihr Zertifikat überreicht werden. Einen ausführlichen Bericht wird es in den nächsten Wochen geben.

Anstecknadel Gold

Anstecknadel für das Revers. Hält auch auf anderen Textilien.
Einzelpreis 2,50 Euro

12/10/15

Über alle Berge - Alpenwanderung für Männer

Männer, Augen auf bei der Urlaubsplanung 2016! 
Noch nichts vor in der letzten Sommerferienwoche? 
Dann jetzt das Alpenabenteuer buchen!

Für Männer, die das Erlebnis der Natur und die Stille der Berge, die innere Einkehr und Entschleunigung suchen, aber auch die Gemeinschaft und Geselligkeit einer Gruppe schätzen.

Die Hüttenwanderung durch das Lechquellen-Gebiet in Österreich bietet, gute körperliche Verfassung und Kondition vorausgesetzt, geistliche und meditative Impulse. So wird das Bergwandern zu einem nachhaltigem Erlebnis. 

Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf dem Flyer.

04/05/16

Tschernobyl mahnt

Die Männerarbeit beteiligt sich erneut an den europäischen Aktionswochen für eine Zukunft nach Fukushima und Tschernobyl

Wie kann es gelingen auch jungen Teenagern die Belastungen durch die schweren Atomkatastrophen vor 5 bzw. vor 30 Jahren klar zu machen und damit zu verdeutlichen, dass die Energiewende in Deutschland einen für viele Menschen tragischen Ursprung hat? Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass die Gespräche mit Zeitzeugen – Menschen also, die die Atomkatastrophe selbst „nah“ miterlebt haben und mit ihren Familien unter den Folgen leiden – eine große Bereicherung für die Schülerinnen und Schüler sind und auch von den Schulen gerne als Möglichkeit genutzt werden, Unterricht authentisch-bewegend zu gestalten.

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Zusätzlich sind einige Abendveranstaltungen mit dem Zeitzeugen geplant. Am 25. April findet in der Ev. Tagungsstätte Haus Villigst ab 19.00 Uhr eine Gedenkveranstaltung mit Kerzenaktion statt. Hier geht es zum Programmflyer!

03/15/16

Blicke über den Tellerrand

In der vergangenen Woche ist es im Kardinal-Hengsbach-Haus in Essen 34 Erziehern erfolgreich gelungen Blicke über den Tellerrand zu werfen. Die Vater-Kind-Agentur hatte eingeladen, sich Gedanken über die Situation von männlichen Erziehern in KiTas zu machen. 
Die Zeit für den Erfahrungsaustausch war ein wichtiger Baustein, auch für die weiterführenden Überlegungen, wie man Erzieher stärken kann. (Bild in groß)

01/19/16

Jahresprogramm der Männerarbeit

Das Jahr 2016 ist noch jung, doch mit dem Klosterseminar "Blick zurück - nach vorn" im Stift Börstel und der Kinderteamerfortbildung für unsere Vater-Kind-Angebote, liegen schon zwei große Veranstaltungen der Evangelischen Männerarbeit in Westfalen hinter uns. Damit sie nichts verpassen, gibt es ab sofort ein Jahresprogramm der Männerarbeit, dass einen Einblick in unsere vielfältigen Angebote geben soll. Vielleicht ist ja auch für sie etwas dabei. Jahresprogramm 2016

Natürlich können sie den Leporello auch in Papierform bekommen. Zu bestellen ist dieser bei Birgit Olschowka:

birgit.olschowka@kircheundgesellschaft.de

02/02/16

Anständig Grillen

Was gehört zum anständigen Grillen eigentlich dazu? Holzkohle oder Gas, Fleisch, Kartoffelsalat, Bier, Ketchup, Senf, gutes Wetter – und natürlich Gäste – denn alleine grillen macht keinen Spaß. Wir wollen uns bei dieser Tagung nicht nur mit der Frage nach Gas oder Holzkohle beschäftigen, sondern den Fragen nach der Fleischerzeugung und den Bedingungen sowohl für die Tiere als auch für die beteiligten Menschen nachgehen. Wie wird Fleisch heute erzeugt – wollen wir als Verbraucher es tatsächlich nur billig oder wird uns das nur eingeredet, damit die Fleischindustrie so weiter machen kann wie bisher? Wie sind die Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie? Gibt es vegetarische Ergänzungen (oder gar Alternativen)?

Am 30. April und 1. Mai soll es in Haus Villigst nicht nur um diese Fragen gehen, sondern wir wollen natürlich auch "Anständig Grillen". Das Programm finden sie hier.

01/18/16

Gender im Kloster

Foto: Jörg Wetjen

„Blick zurück – nach vorn“, lautete der Titel des Seminars, das der Fachbereich Männer, Familie, Ehrenamt und das Frauenreferat der EKvW im Institut für Kirche und Gesellschaft vom 8.-10.01.2016 erstmalig durchgeführt haben. Dreiundzwanzig Menschen, darunter sechs Männer, hatten sich angemeldet und wollten in der Ruhe des Stifts Börstel auf ihr Jahr 2015 zurückschauen und den Blick für das neue Jahr 2016 weiten.

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01/27/16

Flüchtlinge brauchen männliche Vorbilder

Beim Gender-Seminar wurden spannende Fragen gestellt und gemeinsam nach Antworten gesucht. »Übte Gott wirklich nur, als sie den Mann schuf?« Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Klosterwochenende des Frauenreferats und der Männerarbeit schmunzeln, als jemand diesen Satz vorliest.

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01/14/16

Jürgen Haas ist in den Vorstand der LAG Väterarbeit gewählt worden

1. Vors.: H.-G. Nelles (VEND-e. V.), Stell. Vors. S. Buttgereit (SKM Bundesverband e. V.), Beisitzer: J. Kura (Väter in Köln e. V.); E. Celik (Elternnetzwerk NRW); J. Haas (EKvW)

Am 08. Januar hat sich die Landesarbeitsgemeinschaft Väterarbeit in NRW gegründet. Nicht nur die Männerarbeiten der Evangelischen Kirchen im Rheinland und von Westfalen sind in NRW in der Väterarbeit aktiv, sondern auch zahlreiche andere Organisationen und Verbände. Die Arbeitsgemeinschaft will Schnittstelle zwischen lokaler/regionaler Arbeit und der Landespolitik sein.

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01/11/16

Blicke über den Tellerrand - ERzieher in KiTas

In Kooperation mit der Männerarbeit im Rheinland, dem Ev. Fachverband für Tageseinrichtungen für Kinder in Westfalen und Lippe, sowie dem Rheinischen Verband Ev. Tageseinrichtungen für Kinder bieten wir eine Fortbildung für männliche Erzieher an. Themen sind unter anderem ob Männer in KiTas anders mit Kindern umgehen als Frauen und wie die Situation für Erzieher in anderen Ländern ist.

Die Veranstaltung findet vom 9. bis 10. März 2016 im Kardinal-Hengsbach-Haus in Essen statt. Ein ausführliches Programm finden sie hier.

10/27/15

Kreismännertag am 1. November

Die Finanzmärkte zerstören menschliche Existenzen, Demokratien und die Umwelt - Wie können und sollen wir Christen in so einer Welt Verantwortung übernehmen?

Am 1. November ist Kreismännertag mit Prof. Dr. Franz Segbers von 9,30 Uhr bis ca. 14.15 Uhr Uhr in der Versöhnungskirche (Hamm-Heessen, Hohekamp 10). Nach dem Gottesdienst hält Herr Segbers ein Referat mit anschließender Diskussion. Danach können alle Teilnehmer gegen einen Beitrag von 5 Euro am Mittagessen teilnehmen. Das ausführliche Programm finden sie hier.

12/18/15

Heinz-Jürgen Maschlanka in den Ruhestand verabschiedet

Nach 31 Jahren Tätigkeit bei der Evangelischen Männerarbeit von Westfalen und im Institut für Kirche und Gesellschaft wurde Heinz-Jürgen Maschlanka am 30. November 2015 im Rahmen einer kleinen Feierstunde mit Kolleginnen und Kollegen sowie Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern in den beruflichen Ruhestand verabschiedet.

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01/11/16

Altersarmut als gesellschaftliche Wirklichkeit

Altersarmut wird zunehmend ein drängenderes Problem in unserer Gesellschaft. Leben von 399 € im Monat. Ist das möglich? Für Männer und Frauen, die von der Grundsicherung im Alter leben, ist das häufig die tägliche Herausforderung. Im Jahr 2014 haben etwa eine Million Menschen in Deutschland, die älter als 65 Jahre alt sind, Grundsicherungsleistungen bezogen. Seit 2003 hat sich diese Zahl mehr als verdoppelt.

Darüber möchten wir mit Fachleuten und den Teilnehmenden vom 3.-4. Februar im Haus Viligst ins Gespräch kommen. Nähere Informationen entnehmen sie dem Flyer. Anmelden können sie sich hier: www.kircheundgesellschaft.de/veranstaltungen/einzelansicht/

10/22/15

Veranstaltung: Blick zurück - nach vorn

Vom 08.01.-10.01.2016 im Stift Börstel, Osnabrück

Der Jahreswechsel lädt dazu ein, das Tempo zu verlangsamen, Rückschau zu halten und gleichzeitig den Blick nach vorne zu richten. Was habe ich im zurückliegenden Jahr erlebt? Was hat sich verändert? Und: Mit welcher inneren Haltung gehe ich in die neue Zeit? Das Wochenende bietet Gelegenheit, über diese Fragen nachzudenken, neue Impulse aufzunehmen und die eigene Rolle als Frau oder Mann zu reflektieren. In der klösterlichen Umgebung wird sowohl Zeit sein für gemeinsame Gespräche als auch für Stille, Yoga, Wandern und Gebet.

Alle weiteren Infos finden sie hier.

09/01/15

100 Tage neuer Landesmännerpfarrer

Pfarrer Martin Treichel ist seit etwas mehr als 100 Tagen Landesmännerpfarrer der Evangelischen Kirche von Westfalen. Marcel Temme sprach mit ihm über die erste Zeit im neuen Amt und über seine Pläne und Ideen für die Zukunft der Männerarbeit. Vor allem für Männer im Alter von 40 bis 60 Jahren möchte er mehr Angebote machen. "Dies ist eine spannende Lebensphase für Männer, was ich auch bei mir selbst bemerke", sagt Landesmännerpfarrer Martin Treichel. Hier das komplette Interview.

08/11/15

Eröffnung des Evangelischen Zentrums Frauen und Männer

Auf der Haupttagung der Männerarbeit der EKD vom 5.-7. Mai in Braunschweig wurde, nach jahrelanger Vorarbeit, die Basis bereitet auf der sich die Männerarbeit in das neue Evangelische Zentrum Frauen und Männer einbringen wird. Partner sind die Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFID). Zur Eröffnungsfeier des Zentrums am 17.03.2016 um 18 Uhr in der Lutherkirche in Hannover  laden Dr. Eske Wollrad und Martin Rosowski ein. "Auf dem Weg zu einer geschwisterlichen Kirche der Zukunft wollen wir als Männerarbeit der EKD unseren Beitrag leisten. Gemeinsam mit den Evangelischen Frauen in Deutschland verfolgen wir im Evangelischen Zentrum Frauen und Männer gGmbH ab 2016 das Ziel, der in Christus gestifteten Gemeinschaft der Geschlechter durch den Dialog über die geschlechtsspezifischen Erfahrungen verstärkt Gestalt zu geben."

Einen ausführlichen Bericht von der Haupttagung und zum neuen Zentrum finden sie auf der Seite der Männerarbeit der EKD.

08/11/15

Im Übergang

Die Männerarbeit der EKD hat einen Blog zum Übergang von Männern in die Nacherwerbsphase online gestellt. "Der von seiner Arbeit jahrzehntelang völlig ausgefüllte, aber erschöpfte Mann schleppt sich gerade noch so über die Ziellinie und stirbt anschließend, seines Lebenssinnes beraubt und ohne Vorwarnung, an Herzinfarkt – Rentenschock! Das entsprach zwar nicht den statistischen Tatsachen, aber jeder wusste von einem solchen Fall zu berichten – und fertig war das Klischee. Es entstand die Idee, Männer selber beschreiben zu lassen, wie sie diesen Übergang erleben und gestalten, auf welche Ressourcen sie zurückgreifen, welche Problemstrategien ihnen zur Verfügung stehen, wie sie mit sich und ihrer neuen Situation eins werden bzw. es zumindest versuchen. Die Leser können diesen Menschen und ihren Eintragungen folgen, auf die nächste Fortsetzung gespannt sein, sich wiedererkennen, sich ihrer Unterschiedlichkeit bewusst werden und – last not least – Anregungen erhalten für die eigene Lebensgestaltung. Und es gibt die Möglichkeit der Kommentierung und damit, vom eigenen Leben zu berichten, den Mit-Mann zu spiegeln und / oder Anregungen für alle zu posten." - Im Übergang

männerforum ist jetzt online!

Die Männerarbeit der EKD musste im Frühjahr letzten Jahres ihr Männermagazin "männerforum" nach der 50 Ausgabe einstellen. Ab jetzt gibt es "männerforum" als Online-Magazin. Die neue Form soll es ermöglichen umfangreicher und modern gestaltet zu informieren, sowie aktuell und direkt mit dem Leser in den Dialog zu treten.

07/06/15

Männliche Erzieher in Kitas im Blickpunkt - Regionalgruppen starten im Oktober

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Seit drei Jahren bietet die Männerarbeit der Evangelischen Kirche im Rheinland und die Männerarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen sowie die Fachverbände für Evangelische Tageseinrichtungen für Kinder im Rheinland und in Westfalen und Lippe eine Fortbildung für männliche Erzieher in evangelischen Kindertageseinrichtungen an.

Aufgrund der positiven Erfahrungen wird der Austausch zwischen den Erziehern im Rahmen von drei moderierten Regionalgruppen intensiviert. Teilnehmen an den Treffen können Erzieher aus evangelischen Kindertagesstätten, die ihren Arbeitsplatz in den jeweiligen Regionen haben. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich.

Die Regionalgruppen starten an folgenden Terminen: 

  • Die Regionalgruppe Münsterland/Ostwestfalen trifft sich das erste Mal am 20.10.2015 in der Zeit von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr im Diakonischen Werk in Münster, Friesenring 32. Anmeldung bei: Silvia Mendack, s.mendack@diakonie-rwl.de 
  • Das erste Treffen der Regionalgruppe Rheinland findet ebenfalls am Dienstag den 20.10.2015 in der Zeit von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr im Stephanus-Saal der Diakonie RWL Düsseldorf, Lenaustr. 41, 40470 Düsseldorf statt. Anmeldung bei: Susann Henschel, s.henschel@diakonie-rwl.de  
  • Das erste Treffen der Regionalgruppe Südwestfalen/Ruhrgebiet wird am 27.10.2015 in der Zeit von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr im Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen in Haus Villigst, Iserlohner Straße 25, 58239 Schwerte stattfinden. Anmeldung bei: Andrea Winsel, andrea.winsel@kircheundgesellschaft.de

Weitere Informationen:

Jürgen Haas, Männerarbeit im Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen,           02304 755 375 

Kirchenkreis Siegen - Evangelischer Männertag 2011

"Herzlich Willkommen"

Rund 120 Männer aus der Region fühlten sich herzlich willkommen in der Erlöserkirche Neunkirchen-Salchendorf zum Männertag im Kirchenkreis Siegen am 5. November 2011.  "Wie können unsere Männerkreise einladend werden und was können wir dazu beitragen"?- Antworten auf diese Fragen gab der Bildungsreferent des CVJM Westbund Wuppertal Holger Noack.

Vier Punkte seien wichtig, um Männergruppen einladend zu gestalten, stellte Noack vor:

1. Nähe: Es gilt, die Nähe zu den Menschen zu suchen und sich persönlich zu begegnen.

2. Ähnlichkeit: Anderen Menschen sind anders als ich. Sie zu akzeptieren gelingt gut mit gemeinsamen Zielen und Herausforderungen. Männer brauchen ein sichtbares Ergebnis.

3. Resonanz: Wenn wir anderen unsere ganze Aufmerksamkeit widmen, sind wir authentisch.

 4. Verletzlichkeit: Männer wollen nicht hilfsbedürftig sein. Wir müssen ihnen etwas von uns zeigen, unser Vertrauen schenken, um ihr Vertrauen zu gewinnen.

Der Männerbeauftragte des Kirchenkreises Pfarrer Christopf Dasbach moderierte die lebendige Aussprache und blickte auf das, was schon gelingt und das, was noch besser werden könnte. Jürgen Haas stellte sich als neuer Ansprechpartner der Männerkreise für den Bereich Südwestfalen vor. Er tritt die Nachfolge von Wolfgang Böhnke an. Es folgten Berichte aus der Männerarbeit im Kirchenkreis und landesweit sowie aus 17 der über 20 einzelnen Gruppen.

Der Kreismännertag 2012 wird am 10. November  in Dahlbruch begangen. "Das Thema steht noch nicht fest", so Pfr. Dasbach, "aber es wird sicher wieder sehr interessant für die ehrenamtlichen Männerarbeiter und interessierte Männer der Region sein."


07/28/15

Fachtagung des Bundesforums Männer

Das Bundesforum Männer lädt am 21. September zur Fachtagung "... auf Arbeit" ein. Die Tagung wird sich um die Bedeutung der Arbeit für Männer, um "gute Arbeit" und um die Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben drehen. Zudem wird das Thema Geschlechtergerechtigkeit eine Rolle spielen und die Perspektiven der Jungen, Väter und Männer werden in den Fokus genommen.

Weitere Informationen sind über einen Klick auf das Bild oder über die Homepage des Bundesforums Männer zu erhalten.

Ausflug der ehrenamtlichen Mitarbeiter 2011

Die tragenden Säulen in den Männerkreisen im Bezirk Südwestfalen waren und sind die ehrenamtlichen Mitarbeiter vor Ort. Sie gestalten über ein ganzes Jahr die Aktivitäten und Programme in den Gruppen und halten die Männerarbeit lebendig.

Um ihnen ein kleines Dankeschön zu sagen, waren mehr als 40 Mitarbeiter aus dem Bezirk am 28. Mai zu einem Ausflug eingeladen und trafen sich nach gemeinsamer Busanfahrt am Siegerlandflughafen in Burbach, direkt an der südwestfälisch-rheinlandpfälzischen Grenze, beim dort ansässigen Hersteller für Windkraftanlagen Fuhrländer. Die Besichtigung der riesigen Produktionshallen war sehr eindrucksvoll, kamen sich erfahrene  und gestandene Männer doch ziemlich klein vor neben den lastzuggroßen Maschinenhäusern und 25m langen Propellerflügeln einer 2,5 Megawatt erzeugenden Windkraftanlage. Die Dimension von Windkraftanlagen wirkt am Erdboden ganz anders als aus dem üblichen Blickwinkel.

Nach einem schmackhaften Mittagessen im Restaurant Fuchskaute auf dem höchsten Berg von Rheinland-Pfalz, der Fuchskaute, bewegte sich die Männergruppe nach Herborn. In der hessen-nassauischen Kleinstadt wurde im Rahmen einer Stadtführung die wunderschön renovierte Altstadt besichtigt mit vielen stattlichen Fachwerkbauten.

Besonders eindrucksvoll die Hohe Schule, eine der ersten evangelischen Hochschulen Deutschlands aus der Reformationszeit. Da konnten die Vertrauenspfarrer Dasbach und Philipps einiges zur Information beitragen.

Beim gemütlichen Abschluss in einem historischen Cafe nahm Bezirksvorsitzender Werner Unverzagt die Gelegenheit wahr, den langjährigen hauptamtlichen Sekretär für Südwestfalen, Wolfgang Böhnke, mit einem Erinnerungsgeschenk aus der Männerarbeit zu verabschieden und gleichzeitig den neuen hauptamtlichen Mitarbeiter Jürgen Haas willkommen zu heißen.

Magische Orte

Der Bus war voll! Auf ihrem Weg nach Dortmund luden die 44 Gruppenleiter aus dem Bezirk Südwestfalen bei zwei Stationen ihre Brüder (und drei Schwestern!) ein, um gemeinsam einen Tag an „Magischen Orten“ zu verbringen.
Die ersten beiden Orte, die diesen Namen verdienten, lagen in Dortmund: Der Signal Iduna Park, früher „Westfalenstadion“ (noch früher „Zwilling“) und die Spielstätte des Deutschen Fußballmeisters 2012 Borussia Dortmund, inklusive das dort beheimatete Museum, das „Borusseum“.
Nach knapper aber kundiger Stadionführung mit der obligatorischen „Stadionwurst“ , bei der alle einen Blick in die legendäre „Kampfbahn Rote Erde“ werfen konnten, blieb ausreichend Zeit, im „Borusseum“ Erinnerungen zu pflegen, etwa durch alte Fernsehaufzeichnungen. Auch der Fanshop bot viel.
Die prominenten Führer weilten – für uns leider – zum Pokalendspiel in Berlin. Da die Borussia am Abend gewann und damit „Double – Sieger“ wurde, rundete der Sieg unseren Ausflug auch so ab.
Mit Fangesängen im Ohr steuerten wir den nächsten „Magischen Ort“ an, die „Rosenterrassen“, auf denen uns ein leckeres Mittagessen erwartete. Bekannt wurden sie durch viele Sechs-Tage-Rennen, die in der benachbarten Westfalenhalle einst wahre Publikumsmagneten waren.
Über den „Ruhrschleichweg“ gelangen wir danach nach Oberhausen zum Gasometer, um die Ausstellung „Magische Orte“ zu besuchen.
Nachdem unser Bus am Gasometer Oberhausen mit 15 Min Verspätung
angekommen war wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt, um dann von sachkundiger Führung durch den Gasometer geführt zu werden. Zuerst erklärte uns unsere Gästeführerin wie der Gasometer zur heutigen Verwendung kam.
Nun ging es in die Ausstellung „Magische Orte“. Riesigen Fotos zeigten „magische“ Orte aus der ganzen Welt – Wunder der Natur, Kultur und die Menschheitsentwicklung, in allen Teilen der Welt. In der Mitte der Halle stand eine überdimensionale Palme, die den tropischen Regenwald darstellen sollte. „Magische Orte“ führte uns dorthin, wo die Geschichte unserer Erde lebendig wird. Bei so viel Magie verging die Zeit leider viel zu schnell, um alles genießen und in sich aufsaugen zu können. „Die Ausstellung werde ich mir noch mal in Ruhe anschauen, sagten viele der Mitreisenden.
Zum Abschluss des Tages gab es Kaffee und Torte im Ökumenischen Kirchenzentrum Oberhausen. Danach brachte der Bus die Siegerländerbrüder zurück in ihre Heimat. „Es war ein ereignisreicher und anstrengender Tag“, so das Fazit der Organisatoren. Da kann Mann sich auf den Ausflug im nächsten Jahr schon jetzt freuen.

Die Organisatoren Alfred Schneider und Peter Philipps

Bezirksvorstand Südwestfalen in Klausur

Zu einem Klausurtag fand sich der Bezirksvorstand Südwestfalen in seiner letzten Sitzung Anfang Juli in der CVJM Bildungsstätte in Wilnsdorf zusammen. Der Bezirksvorsitzende Werner Unverzagt hatte zu der Klausur eingeladen, um gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern und den hauptamtlichen Mitarbeitenden Jürgen Haas und Heinz-Jürgen Maschlanka möglichst umfassend die bestehenden Aktivitäten der Männerarbeit in der Region zu erfassen. „Wir wollen mit dem Prozesses unsere gemeinsame Arbeit optimieren, und das mit und für die Gruppen und mit und für deren Ansprechpartner“, erklärt Werner Unverzagt.
Im ersten Schritt wurden alle bekannten Gruppen und deren Ansprechpartner in den Kirchenkreisen erfasst und aufgelistet. Nun sollen alle Gruppen angeschrieben werden mit der Bitte, einen Fragebogen über ihre Aktivitäten bis Ende August auszufüllen. Die Ergebnisse dieser Bestandsaufnahme sollen in der nächsten Bezirksvorstandssitzung diskutiert werden, um Strategien zu entwickeln. „Bitte nehmen Sie sich, nehmt Euch die Zeit und füllt den Bogen umfassend aus. Wenn wir für alle das Beste bewirken wollen, müssen wir voneinander wissen.“    

„Der Mensch im Betrieb ist unverzichtbar“

Ev. Männertag im Kirchenkreis Siegen.

Dahlbruch. Ein hochinteressantes Thema hatten die Verantwortlichen in den Mittelpunkt des Männertages 2012 gestellt, der im Gemeindezentrum der Ev. Kirchengemeinde Müsen, in Dahlbruch stattfand. Kreismännerpfarrer Christoph Dasbach war erfreut darüber, mehr als 150 Teilnehmer begrüßen zu können. Beim Stehkaffee war schon mal Gelegenheit zum Gedankenaustausch. In einer Andacht nahm Pfarrer Hans-Jürgen Uebach schon Bezug zum Thema "Der Mensch im Betrieb." "Für mich bedeutet der Betrieb >Arbeit fürs Leben<. Auch in der Bibel kommt das Wort zur Arbeit schon vor. Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen. Schon in den zehn Geboten steht allerdings auch die Begrenzung der Arbeit an. Sechs Tage sollst du arbeiten. Gut, wenn man Arbeit hat und davon leben kann. Im Mittelalter findet Arbeit eine neue Bedeutung. Selbst im Kloster galt, bete und arbeite. Im 19. Jahrhundert wurde die Arbeit durch die Industrialisierung total verändert. Karl Marx bezeichnete dies als eine Entfremdung der Arbeit. Manch einer definiert sich mit der Arbeit, der andere >geht kaputt daran<. Verstehen wir Arbeit als Segen oder Fluch? Der Sonntag und Ruhezeiten bringen einen gewissen Ausgleich."

Die einzelnen Gruppen des Kirchenkreises stellten sich dann vor. Insgesamt gibt es über 20 Männerkreise im Kirchenkreis Siegen. Die ältesten Gruppen sind der Oberdielfener und der Oberholzklauer Männerkreis. Rund 400 Männerkreise gibt es in NRW, eingebunden in die ev. Kirche. Die Männerarbeit im Siegerland ist sehr lebendig. Informationen über die Arbeit im Bezirk Südwestfalen vermittelte Jürgen Haas, zuständig für die Männerarbeit in Südwestfalen. Vielfältige Themenbereiche werden bei den verschiedensten Veranstaltungen beleuchtet. Wichtig ist es, ins Gespräch zu kommen. Familie und Beruf sind zusätzliche Probleme, die es zu lösen gilt. Der Männertag 2013 wird am 9. November im Gemeindezentrum auf dem Rödgen sein.

Detaillierte Informationen zum Tagesthema "Der Mensch im Betrieb" gab es dann bei dem nahe gelegenen Unternehmen "Siemag-Dahlbruch" mit ca. 2.200 Beschäftigten. Personalchef Andreas Weber war selbst überrascht von der hohen Besucherzahl und dem Interesse am Thema. "Was hilft uns die neueste Maschine, wenn sie keiner bedienen kann. Die "SMS-Gruppe" hat viele Untergruppen und ist weltweit mit 7.070 Mitarbeitern aufgestellt. 3.867 Mitarbeiter beschäftigt SMS-Siemag allein in Deutschland. Rund 3,5 Milliarden beträgt das Umsatzvolumen. Der Exportanteil rd. 90%. Angst vor China hat man nicht. "Wir müssen in Deutschland technologisch immer einen Schritt weiter sein." Das Unternehmen lebt von Großaufträgen. Die Mitarbeiter werden am Betriebsergebnis beteiligt. Trotz der Größe ist "Siemag" nach wie vor ein Familienbetrieb. Es gilt der Grundsatz: "Wir sprechen miteinander, nicht übereinander. Wir lösen Probleme, wo sie entstehen. Jeder Mitarbeiter hat ein einklagbares Recht für ein Gespräch einmal im Jahr." Eine betriebliche Altersversorgung ist selbstverständlich.

Otto Knautz

Wechselwirkungen erwünscht – Erzieher in Kindertageseinrichtungen

Tagung am 17. - 18.03.2015

Erzieher in Kindertageseinrichtungen zu fördern und einen Reflexionsrahmen zu bieten für den Austausch von Praxiserfahrungen war die Intention einer Fortbildung die sich gezielt an Erzieher aus dem Bereich der Ev. Kindertagesstätten in NRW wendete. Unter dem Tagungsthema „Wechselwirkungen erwünscht“ folgten dreißig Erzieher der Einladung der Männerarbeiten im Rheinland und Westfalen sowie der beiden Fachverbände für evangelische Kindertageseinrichtungen in Rheinland, Westfalen und Lippe. Die hohe Anmeldezahl dokumentierte zudem das große Interesse am Thema.  mehr lesen...

09/04/15

"Vielfalt leben und begleiten!" Fachtag Gender am 29. Oktober

Wie schaffen wir eine offene, einladende Atmosphäre, in der sich alle angenommen fühlen, z. B. in den Gemeinden, der Jugendarbeit, den Kindergärten? Wie kann ein Leben in Vielfalt in der Gemeinde oder in der Jugendarbeit praktisch funktionieren?

Das Frauenreferat im Institut für Kirche und Gesellschaft und das Amt für Jugendarbeit laden am 29. Oktober zum Fachtag Gender ein. Natürlich ist auch die Männerarbeit in Westfalen an der Veranstaltung beteiligt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Hier geht es zum Veranstaltungsflyer.

Von Männern, Frauen und Bäumen

Eine Ausstellung

Im Rahmen der Theologischen Tagung der Männerarbeit wurde die Ausstellung der Akademie, des Frauenreferates und der Männerarbeit im Institut für Kirche und Gesellschaft feierlich eröffnet. Holzschnitte und Skulpturen waren im Haus Villigst zu sehen.
Sie interessieren sich für Postkarten zur Ausstellung? Wenden Sie sich gern an Birgit Olschowka (02304/755-371 oder per E-Mail).